Mediation von A-Z

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Lexikon

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Einträgen alle für die Mediation relevanten Fachbegriffe alphabetisch geordnet zusammen. In den einzelnen Lexika finden Sie Auszüge, die nach Themen geordnet sind. Die Zusammenstellungen helfen bei der Datenauswertung. Die Enzyklopädie verfeinert die Schlagwortsuche und die Suche über Kategorien. Ihre Besonderheit besteht darin, dass Sie nicht nur nach Begriffen, sondern auch nach deren Vorkommen in der Mediation und nach weiteren Zusammenhängen suchen und filtern können. Benutzen Sie bitte das Suchfeld im Hauptmenü für eine noch weitergehende, allgemeine und umfassende Suche im Mediationswiki. Dies ist die Vorversion zur Enzyklopädie, falls Sie an die alte Fassung gewöhnt sind.

Zusammenstellung der in der Enzyklopädie gespeicherten Begriffe.
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BezeichnungBeschreibung
Objekt- oder PersonenpermanenzBesonders Kleinkinder müssen lernen, dass ein Objekt sich nicht deshalb auflöst und verschwindet, weil es gerade nicht sichtbar ist. Die Objekt- oder Personenpermanenz bezeichnet das Wissen um das Weiterexistieren von Personen oder Gegenständen, die sich nicht mehr in unserem Wahrnehmungsbereich befinden. Die Objekt- oder Personenpermanenz stellt sich im ersten Lebensjahr etwa ab dem 8. Monat her. Das Phänomen der Objekt- oder Personenpermanenz begegnet uns im Konflikt, wo ihr Fehlen zu Beziehungsproblemen führt oder wo nicht wahrnehmbare Eigenschaften einfach weggeblendet oder vergessen werden und nicht gelernt werden können.
Objektive KriterienDie Entscheidung soll sich auf objektive Kriterien beziehen, nicht auf Meinungen oder Bewertungen (siehe auch Fakten-Meinungen-Emotionen)
obligatorische Streitschlichtung15 a EGZPO ermächtigt die Länder eine einvernehmliche Streitbeilegung vor Inanspruchnahme des Gerichts vorzuschreiben. Der Hauptanwendungsfall ist in Nachbarschaftsstreitigkeiten und Ehrensachen. Die vorgeschriebene Streitbeilegung wird in der Literatur als obligatorische Streitschlichtung bezeichnet, die von einer Gütestelle ausgeführt werden muss. Der Einigungsversuch ist eine Prozessvoraussetzung. Eine Klage, die ohne den zuvorigen Einigungsversuch eingereicht wird, ist wegen Unzulässigkeit zurückzuweisen.
Obstacle Resolution StrategyDie Obstacle Resolution Strategy ist die auf die Mediation angepasste Barrier Removal Strategy. Sie zielt darauf ab, alle Hindernisse zu erkennen, die den gedanklichen Weg der Parteien in die Lösung verhindern, um den Weg der Mediation so einzustellen, dass die Hindernisse vermieden, umgangen oder überwunden werden.
OffenbarungspflichtenDer Mediator hat Informations- und Offenbarungspflichten zu erfüllen. Ein Verstoß gegen diese Pflicht kann zur Haftung führen.
offener KonfliktDer Konflikt ist sichtbar und wird offen ausgetragen. Er kann also auch offen angesprochen werden.
OffenheitDer Grundsatz der Offenheit betrifft die Gesprächsoffenheit und die Lösungsoffenheit.
OmbudsmannAuch als Ombudsverfahren oder Ombudsperson bnezeichnet. Obwohl Ombud Vollmacht bedeutet, ist der Ombudsmann zwar oft ein Vermittler, nicht aber bevollmächtigt. Ombudsmänner gibt es überall auf der Welt mit unterschiedlichen Funktionen. So wird ein Ombudsmann auch als unparteiische Schiedsperson bezeichnet.
one-party-Mediation Siehe Einzelmediation
Online-MediationDie Online-Mediation etabliert sich mehr und mehr unter dem Begriff der ODR. Die EU hat die ODR inzwischen in den Verbraucherstreitigkeiten etabliert. Die dementsprechende Richtlinie liegt bereits vor. Bei der ODR wird die Mediation mit technischen und elektronischen Hilfsmitteln durchgeführt. Zu unterscheiden sind die asynchrone und die synchrone Online-Mediation. Die asynchrone Online-Mediation verwendet E-Mails als wesentliches Werkzeug, während die synchrone Online Me-diation Chats und Videokonferenzen einsetzt . Die Online-Mediation ist eine Anwendungsform der CBM (Cross Border Mediation)
Online-MeetingDer Begriff bezeichnet in der Regel Gespräche, die virtuell über das Internet stattfinden. Online-Meetings ist also ein Oberbegriff. Hier meinen die Meetings meist spontane Treffen mit nur wenigen Teilnehmern. Das Format würde auf ein Einzelgespräch zutreffen. Es ist von den Online-Workshops, den Online-Konferenzen, den Online-Mediationen und den Online-Supervisionen abzugrenzen.
OnlineausbildungEine Onlineausbildung ist eine mit technischen Hilfsmitteln online, also via Internet durchgeführte Ausbildung. Sie ist von dem Fernstudium zu unterscheiden.
OpferDer Begriff Opfer hat gleich mehrere Bedeutungen. In der Religion ist ein Opfer die Darbietung für einen Gott. Daneben gibt es das Tatopfer. Damit ist das Opfer einer unerlaubten Handlung gemeint. In allen Fällen ist die Opferschaft immer mit etwas Schmerzlichem verbunden. Die Mediation fordert eine Auseinandersetzung mit dem Opfer ein. Im Strafrecht kommt sie beim Täter-Opfer-Ausgleich zur Sprache. Sie wird aber auch in anderen Mediationen thematisiert. Oft steht sie mit einem Beziehungskonflikt im Zusammenhang.
OpferrolleMit dem Begriff der Opferrolle wird eine Haltung des Opfers beschrieben, mit der das Opfer dem Täter Verantwortung für das eigene Schicksal zuschreibt.
Optimismus Optimismus ist eine positive Denkweise, bei der man dazu neigt, das Beste zu erwarten und positive Ergebnisse oder Entwicklungen in verschiedenen Lebensbereichen anzustreben. Es ist eine innere Überzeugung, dass gute Dinge passieren können und dass Schwierigkeiten überwunden werden können.
OptimismusEs handelt sich um eine Denkweise, die mit der Erwartung einhergeht, dass zukünftige Ereignisse, persönliche Beziehungen oder Situationen positiv verlaufen. Wie das positive Denken trägt der Optimismus dazu bei, Möglichkeiten auch dann noch zu erkennen, wenn Hindernisse oder Herausforderungen im Wege stehen.
OptionenDie vierte Phase der Mediation dient der Sammlung und Aufabereitung von Lösungsansätzen und Lösungsalternativen.
OptionenbewertungWerkzeug (Techniken) zur Bewertung der gefundenen (vorgechlagenen) Optionen in der Phase vier. Die Bewertung der Optionen ist von der Lösungsbewertung zu unterscheiden.
OrangenbeispielDas aus dem Harvard-Konzept stammende Orangenbeispiel belegt deutlich den Effekt, wenn Positionen von Interessen unterschieden werden. Das Orangenbeispiel wird oft als Metapher für eine Mediation genutzt. Es schildert jedoch nur einen Aspekt der Mediation, der auch nicht immer zielführend ist. Das Orangenbeispiel ist nicht direkt ein Werkzeug der Mediation, wohl aber eine Metapher, wie die Werkzeuge zu benutzen sind.
Order from noise-PrinzipDer systemtheoretisch-kybernetische Ansatz von H. von Foerster (das Prinzip des “Order from noise“) befasst sich mit der Übertragung, Verarbeitung und Rückübertragung von Informationen. Strukturen können von außen vorgegeben ("order from order") oder aus einer Selbstorganisation verbunden mit Störungen (von Foersters "order from noise") entstehen.
Organisationsmediation Organisationsmediation bezeichnet den Einsatz des Mediationsverfahrens in und zwischen Organisationen aller Art. Organisationen werden dabei als soziale Systeme verstanden, die aus Menschen bestehen, die gemeinsam Ziele verfolgen. Sie sind durch Mitgliedschaft, formelle und informelle Entscheidungs- und Kommunikationswege, sowie eine soziale Wertestruktur geprägt. Unterschiedliche Rollen und Interessen führen naturgemäß zu Konflikten.
OS-PlattformEU-Portals zur Online-Streitschlichtung. Die Plattform wurde aufgrund der Verordnung ODR-Verordnung”) eingerichtet, um ein eine unabhängige, unparteiische, transparente, effektive, schnelle und faire außergerichtliche Online-Beilegung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern zu ermöglichen.
Overconfidence-EffektDer Overconfidence-Effekt ist ein Denk- und Wahrnehmungsfehler. Er besagt, dass Menschen ihre Fähigkeit um ein Vielfaches überschätzen, exakte Prognosen zu geben
OverstrivingOverstriving, also übermäßiges Streben, führt oft zur Selbstsabotage, weil die Anstrengung selbst das Erreichen des Ziels behindert. Im Unterschied zur Lösungsorientierung ist hier die übermäßige Arbeitsintensität zentral, während Lösungsorientierung auch eine entspannte Zielverfolgung umfassen kann.
OxymoronEin Oxymoron ist ein Begriff, der einen Widerspruch in sich trägt. In der Mediation begegnen wir solchen Oxymora in Begriffen wie Anwaltsmediator oder Notarmediator.

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Hinweise und Fußnoten

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Bearbeitungsstand: 2024-05-07 16:40 / Version .

Siehe auch: Lexikon