| Vorurteile bei Wissensmangel | Vorurteile erübrigen sich, wenn ein hinreichendes Wissen und verwertbare Informationen zur Verfügung stehen. |
| Fakten und Bedeutungen | Ein Fakt ohne Bedeutung ist bedeutungslos! Wie ein Fakt einzuschätzen ist, ergibt sich erst aus der Bedeutung, die ihm zugeschrieben wird. Deshalb kann dasselbe Fakt keine oder unterschiedliche Bedeutungen haben. |
| Reframing, Perspektivwechsel und Umdeutung | Das Reframing selbst ist nicht wirklich eine Umdeutung. Es stellt jedoch eine Perspektive zur Verfügung, die eine andere Bedeutungszuschreibung erlaubt. |
| Framing | Nicht nur Mediatoren sind gefordert, die Bedeutung von Worten und die dadurch ausgelösten Assoziationen offenzulegen und mehr denn je zu hinterfragen. |
| Die Nutzenkriterien | Die Interessen (Motive) beschreiben die Kriterien des erwarteten Nutzens, an denen sich die Lösung auszurichten hat! |
| Die Bedeutung ergibt sich aus dem Motiv | Die Bedeutung des Gesagten oder Getanen erschließt sich über das Motiv und den Handlungszweck |
| Die Bedeutung von Emotionen in der Mediation | Die Gefühle und Emotionen helfen uns nicht nur die Welt wahrzunehmen. Sie zeigen uns auch den Weg durch's Leben und deuten auf die Konfliktursache hin. Es ist wichtig, auf die Gefühle zu achten. Gefühle können aber nicht denken. Vor allem können sie sich irren. Es ist deshalb genauso wichtig, die Gefühle zu hinterfragen. |
| Informationshandling | Je sorgfältiger die Informationen erfasst, verarbeitet und weitergegeben werden, umso besser gelingt der Verstehensprozess und umso leichter lässt sich Verstehen vermitteln. Auch würden sich Streitanlässe vermeiden lassen. |
| Information | In der Mediation stellt die Information einen Wissensbaustein dar, der den Parteien Erkenntnisse ermöglicht, aus denen sich die Lösung herleiten lässt. |
| Gesprächsoptimierung | Die Mediation (mediatives Denken, Mediieren) ist zur Reanimation scheiternder Gespräche gut geeignet |
| Konflikt und Aufgaben | Es ist eine der wichtigsten Aufgaben im Konflikt, die jeweiligen Wirklichkeitskonstrukte der Konfliktparteien zu erkennen, zu offenbaren und miteinander zu synchronisieren. |
| Konflikt und Forderung | Kein Streit ohne Wiedergutmachungsforderung. |
| Konflikt und Wirkung | Eine Kränkung stellt eine Bedrohung dar und löst entsprechende Angstgefühle aus. |
| Konflikt und Logik | Jeder emotionale Zustand hat seine eigene Logik. |
| Konflikt und Persönlichkeit | Jeder Konflikt ist höchst persönlich, weil er auf höchst persönlichen Wahrnehmungen beruht und auf höchst persönliche Erfahrungen und höchst persönliche Fähigkeiten des einzelnen Menschen zurückgreift. |
| Verstand und Emotion | Je mehr Emotion, umso weniger Verstand. |
| Kommunikationsebenen | Die Kommunikation ist vielschichtig. Sie besteht aus mehreren Ebenen. Augenfällig sind die Sachebene und Emotionsebene. Die Emotionsebene wird erkennbar, wenn der Sender von dem sachlichen Ton abweicht. Dann sollte der Empfänger auf die Emotionsebene folgen. |
| Rückmeldung und Frage | Keine Rückmeldung ohne Frage. Die Rückmeldung ordnet und synchronisiert die Gedanken. Eine Frage ohne Rückmeldung birgt die Gefahr in sich, dass sie auf nicht abgestimmte Gedanken aufgesetzt wird. |
| Mediationsverständnis | Die Mediation ist eine verstehensbasierte, prozesshafte Herangehensweise, die es den Parteien ermöglicht, selbst eine Lösung für ein Problem oder einen Konflikt zu finden, um sich darüber zu verständigen. |
| responsive environment | Wer die Bedeutung und Notwendigkeit dieser Art von Störung nicht beachtet, kann auf die verrückte Idee kommen, ein „responsive environment“ zu konstruieren, das auf jeden Wunsch von uns schon reagiert und ihn automatisch erfüllt, noch bevor wir ihn wahrnehmen. |