Zusammenstellung der Mediationswerkzeuge
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Hier finden Sie alle Werkzeuge, die Sie in der Mediation verwenden können.
Das passende Werkzeug zur richtigen Zeit.
Die Mediation verfügt über eine Vielzahl an Werkzeugen, Techniken und Hilfsmitteln. Um diese gezielt einsetzen zu können, bedarf es einer klaren Übersicht und eines strukturierten Zugriffs. Wiki to Yes greift hierfür die Metapher des Mediatorenkoffers auf: Alle Werkzeuge werden in systematisch aufgebauten Verzeichnissen gesammelt und wie die Fächer eines Werkzeugkoffers geordnet bereitgestellt. So können Sie schnell, situationsgerecht und nachvollziehbar auf das jeweils passende Werkzeug zugreifen.
Werkzeugsammlung
Zusammenstellung der Werkzeugverzeichnisse
Zum Thema » Betrachten Sie die nachfolgenden Werkzeugverzeichnisse bitte wie die symbolischen Fächer eines Werkzeugkoffers. In unserem Fall ist dieser Werkzeugkoffer identisch mit dem Mediatorenkoffer.
Die Werkzeugverzeichnisse
Die Gliederung erlaubt es, Werkzeuge aus unterschiedlichen Datenbanken geordnet zusammenzuführen. Jedes Werkzeug wird erläutert, beschrieben und in seinen Verwendungsmöglichkeiten dargestellt. Neben der direkten Suche ist auch eine rückwärtige Suche möglich: Sie können von einem Problem, einer Schwierigkeit oder einem Konfliktphänomen ausgehen und sich geeignete Werkzeuge vorschlagen lassen. Ergänzend finden Sie Hinweise, wie in herausfordernden Mediationssituationen vorzugehen ist.
Zur besseren Übersicht wird die Werkzeugsammlung in fünf Werkzeuggruppen gegliedert:
Die Werkzeuge selbst werden gruppenübergreifend in mehreren, miteinander vernetzten Datenbanken gespeichert, unter anderem in der Enzyklopädie (ID 17), der Fehlerdatenbank (ID 39), der Interventionsdatenbank (ID 46), dem Aufgabenverzeichnis (ID 81), dem Vorschriftenverzeichnis (ID 84) sowie weiteren spezialisierten Sammlungen (z. B. Formulare, Hilfsmittel).
Verzeichnis der Techniken
Das Verzeichnis listet Techniken als Werkzeuge auf und stellt sie in Beziehung zu Methoden. Es dient der Orientierung und unterstützt Sie dabei, geeignete Vorgehensweisen für die jeweilige Mediationssituation auszuwählen.
Interventionenfinder
Interventionen sind gezielte Eingriffe, die in herausfordernden Situationen erforderlich werden können. Der Interventionenfinder bietet Entscheidungshilfen und Vorschläge für den Umgang mit typischen Problemlagen.
Interventionenverzeichnis
Systematische Zusammenstellung aller erfassten Interventionen.
Verzeichnis der Werkzeugverwendung
Das Verwendungsverzeichnis ermöglicht eine rückwärtige Suche: Ausgehend von einem Anlass oder Zweck können Sie erkunden, welche Werkzeuge in welchen Zusammenhängen eingesetzt werden.
Verzeichnis der Phasenwerkzeuge
Zusammenstellung der Werkzeuge nach ihrer Verwendung in den einzelnen Phasen der Mediation.
Verzeichnis der Aufgaben und Pflichten
Zusammenstellung aller Seiten, in denen Aufgaben und Pflichten des Mediators thematisiert werden. Aus Aufgaben ergeben sich Pflichten – und umgekehrt.
Verzeichnis der Mediationen
Übersicht über Mediationen in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen.
Verzeichnis der Vorschriften
Verzeichnis relevanter Gesetze, Verordnungen, Regelwerke und Kunstregeln, die in der Mediation eine Rolle spielen.
Verzeichnis der Fehler und Fehlerquellen
Das Fehlerverzeichnis listet typische Mediationsfehler und Fehlerquellen auf und weist – wo relevant – auf mögliche Haftungsaspekte hin.
Verzeichnis der Schwierigkeiten
Zusammenstellung typischer Herausforderungen mit Verweisen auf geeignete Werkzeuge und Lösungsansätze.
Verzeichnis der Konfliktphänomene
Konfliktphänomene sind selbst keine Werkzeuge, wohl aber zentrale Zugänge. In den jeweiligen Beiträgen werden passende Werkzeuge erläutert.
Verzeichnis der Emotionen
Emotionen sind keine Werkzeuge, aber wichtige Indikatoren für die Konfliktarbeit. Die Datenbank unterstützt den bewussten Umgang mit Emotionen in der Mediation.
Kontrastemotionen
Positive Zielemotionen erschließen sich oft im Kontrast zu belastenden Gefühlen. Die Datenbank unterstützt diesen Perspektivwechsel.
Konfliktkrankheiten
Konflikte, die krank machen – und Krankheiten, die aus Konflikten entstehen können. Ein Überblick über Zusammenhänge, die Mediator:innen im Blick behalten sollten.
Verzeichnis der Anwendungshilfen
Eine besondere Gruppe innerhalb der Werkzeugsammlung bilden die Anwendungshilfen. Dabei handelt es sich überwiegend um technische und organisatorische Unterstützungen, nicht um methodische oder fachliche Werkzeuge der Mediation. Da diese Hilfen einen eigenen Charakter haben, sind sie im Wiki in einer separaten Rubrik zusammengefasst:
Verzeichnis der Hilfsmittel
Die Ausstattung ist eine nicht unwesentliche Rahmenbedingung. Das Setting erlcihtert Ihre Arbeit. Hier finden Sie Vorschläge und Hinweise, wie Sie das Setting optimieren können.
Verzeichnis der Formulare
Verzeichnis der Formulare, Checklisten und Textmuster.
Verzeichnis der Berechnungshilfen
Verzeichnis der Hilfestellungen bei Berechnungen, die in der Mediation eine Rolle spielen.
Weitere Quellen zur vertieften Suche
Bitte beachten Sie die weiteren Suchmöglichkeiten im Wiki, die über die Zusammenstellung der Datenbanken hinausgehen und eine forschungs- oder fallbezogen Suchhilfe anbieten. Sie finden die Zusammenstellung im Werkzeugfinder.
Bedeutung für die Mediation
Natürlich ist es hilfreich, wenn der Mediator seine Werkzeuge kennt. Manchmal ergeben sich die Handlungsoptionen aus der Verfügbarkeit von Werkzeugen. Das bedeutet: Je weniger Werkzeuge der Mediator kennt, desto weniger Optionen hat er. Andererseits ist es auch möglich mit einer Zange einen Nagel einzuschlagen. Ein guter Handwerker weiß sich zu behelfen. Voraussetzung ist, dass er weiß was er zu tun hat. Wichtiger als die Verfügbarkeit von Werkzeugen ist es also, ein Verständnis aufzubauen, wofür diese Werkzeuge in der Mediation überhaupt notwendig sind. Ohne dieses Verständnis wird der mediator auch mit den besten Werkzeugen kaum in der Lage sein, ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen.
Die Effizienz des Werkzeugeinsatzes ergibt sich aus ihrem Zusammenspiel. Die sich aus dieser Komplexität ableitenden, den variablen Einflüssen unterliegenden Entscheidungsoptionen sind derart vielfältig, dass sich die Mediation nicht einmal in einem Flussdiagramm abbilden lässt. Wieder kommt die Metapher des Schachspieles in den Sinn.1 Das Denken steht im Mittelpunkt. Das Äquivalent des Mediators ist seine Haltung.
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Was tun wenn?
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Aliase: Technikenverzeichnisse, Zusammenstellung
Included: Werkzeuggruppe-Methodik, Werkzeuggruppe-Rahmenbedingungen, Werkzeuggruppe-Herausforderungen, Werkzeuggruppe-Konfliktdynamiken
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