Kinder werden als Zeugen benannt
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Bezeichnung: Kinder werden als Zeugen benannt
Fehlertypologie: Die Mutter besteht darauf, das Kind als Zeuge für das Fehlverhalten des Vaters zu hören. Der Mediator zeiht das Kind als Zeuge herbei und lässt es im nächsten Termin teilnehmen.
Fehlerbehebung: Kinder können mehrere Rollen haben. Theoretisch können sie auch Zeuge sein. Sie sind im Zweifel aber auch Konfliktpartei. Ganz abgesehen von der Frage ob und inwieweit Kinder in einer Familienangelegenheit in eine Zeugenrolle (als Bewies gegen den anderen Elternteil) heranzuziehen sind, stellt sich die Frage, wozu in der Mediation eine Beweiserhebung notwendig ist. Der Mediator kann mit den Parteien an Lösungen arbeiten, die unterschiedliche Standpunkte und Interessen des Kindes unterstellen. Er sollte zunächst herausarbeiten, was die Kindesinteressen sein könnten. Sicher wäre es in Interesse, dass das Kind keinen Stress mit den Eltern hat. Jetzt können die Parteien überlegen, wie sie Stress vermeiden.
Fehlervermeidung: Korrekte Initialisierung des Verfahrens. Die Nutzenausrichtung wird nach vorne gestellt nicht die Frage wer Recht hat. Die Mediation darf kein Nullsummenspiel sein. Die Rolle von Kindern ist zu klären. Auch wie deren Interessen erfasst werden.
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