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Mediationsanalyse

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Zum Thema » Die Mediationsanalyse ist von der Mediatoranalyse zu unterscheiden. Die Mediatoranalyse ist eine Methode die in der Statistik verwendet wird, um die Korrelation von zwei abhängigen Variablen aufzudecken. Das hat nichts mit der Mediation zu tun. In der Mediation gibt es viele Analysen. Die Mediationsanalyse ist eine davon.

Bei der Mediationsanalyse geht es um eine Analyse über das Stadium und den Stand des Verfahrens. Das Ergebnis kann mit der Mediationslandkarte kenntlich gemacht werden. Die nachfolgende Skizze veranschaulicht die Orientierungshilfe.

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Prozessanalyse

Bei der Mediationsanalyse handelt es sich im Grunde um eine Prozessanalyse. Sie wird erforderlich, um die Eckdaten der zu klärenden Situation,1 also die Antwort auf die Frage, was aus welchem Motiv gerade geschieht, in den Prozess der Mediation einzubeziehen. Es würde dem Mediator nicht helfen, eine Situation zu übergehen, nur weil sie nicht in die aktuelle Phase passt.

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Der Mediator muss die Aussagen mit der Mediation in Einklang bringen, ohne die Struktur zu verletzen.

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Er muss die Mediation der Situation anpassen, nicht umgekehrt. Mithin hat er folgende Fragen zu beantworten:

  1. Zu welcher Phase passt die gerade beobachtete Situation (das Verhalten, die Aussage usw.)?
  2. Welche Aufgabenstellung gibt die Phase vor, zu der die Situation passt?
  3. Wo bin ich gerade (im Prozess der Mediation)?2
  4. Wenn die Aufgabenstellung eine andere Phase betrifft, ist zu entscheiden ob ein Exkurs durchgeführt oder die Frage zurückgestellt wird.

Durchführung

Der Mediator fragt bei jeder Beobachtung und jedem Informationsaustausch zu welcher Phase er passt. Er kann sich der Technik des Dimensionierens bedienen.3 Mit dieser Technik fügt sich die Information automatisch korrekt in die Mediation ein. Die Informationsdimension erschließt zugleich, wie damit unzugehen ist.4

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In dem Beispiel wird ein Beziehungskonflikt angedeutet. Der Mediator ist aber noch nicht bei der Themensammlung. Er nimmt aber die Information mit, deckt sie auf und verweist auf den Moment, wo die Information verarbeitet wird. Das gleiche würde gelten, wenn sich in der 3. Phase ein neues Thema ergibt. Auch dann deckt der Mediator die Information auf und ordnet sie in die Struktur der Mediation ein, indem er kurz in die 2. Phase zurück springt, das Thema festhält, um dann wieder dort fortzufahren, wo das Phänomen in Erscheinung getreten war.

Prozessbewertung

Die Analyse bezieht sich natürlich auf die Summe der Situationen und darauf, wie sie in die Mediation eingebunden wurden. Der Mediator hat die Verwirklichung der Phasen für jedes Thema zu hinterfragen. Er muss prüfen, ob die Erkenntnis erreicht wurden. Eine gute Hilfestellung bietet der Mediationscheck.

Bedeutung für die Mediation

Die Mediation ist prozessorientiert. Der Mediator sollte erfahren haben, dass die Mediation zum Ergebnis kommt, wenn der Prozess korrekt ausgeführt wird. Die Lösung findet sich dann aus dem Prozess heraus. Deshalb ist es wichtig, die aufkommenden Informationen in der Mediation so zu verarbeiten, dass sie sich korrekt in den Prozess einfügen und seine Logik verwirklichen.

Was tun wenn ...

Hinweise und Fußnoten
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Bearbeitungsstand: 2025-08-27 18:07 / Version .

Siehe auch: Mediation-Optionen, Technikenverzeichnis, Konfliktverzeichnis
Prüfvermerk: -

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