Die Sprache der Mediationsschulen
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Auch die in der Mediation verwendeten Fachbegriffe sind nicht einheitlich. Manche Schulen haben sogar eigene Fachbegriffe eingeführt, um ihr Mediationskonzept herzuleiten. Das differenzierte Fachwörterbuch gibt Ihnen die Möglichkeit, die unterschiedliche Verwendung der Fachtermini nachzuvollziehen und abweichenden Lehren auf den Grund zu gehen.
Die Terminologische Zuordnung
Die einen sprechen vom Eisbergmodell, die anderen vom U-Modell und wieder andere sprechen vom PIN-Modell. Alle meinen das gleiche. Die begrifflichen Abweichungen verwirren, weshalb Wiki to Yes nicht nur ein Fachwörterbuch einführt, sondern auch versucht, den Begriffswelten der jeweiligten Lehre auf den Grund zu gehen.
Die Examensdatenbank wird ständig erweitert. Sie können helfen. Sollten Sie einen Begriff vermissen oder anders definieren, geben Sie bitte einen Hinweis, wenn Sie die Änderung nicht selbst einbringen.
| Bezeichnung | Beschreibung |
|---|---|
| Trittbrettfahrer-Effekt | Der Begriff Trittbrettfahrer kommt aus dem Verkehrswesen. Er beschreibt das Phänomen, dass sich Mitfahrer auf das Trittbrett der Straßenbahn gestellt haben, um den Fahrbeitrag zu sparen. Sie kommen also ans Ziel, ohne einen eigenen Beitrag zu leisten. Genau diese Strategie schreiben sich einige Gruppen- oder Teammitglieder gerne zu. Der Effekt wird dann auch als auch soziales Faulenzen bezeichnet. Einzelne Gruppenmitglieder lehnen sich zurück, um sich auf den Leistungen der anderen auszuruhen. Der Trittbrettfahrer-Effekt ist ein von außen beobachtetes Phänomen. Es wäre hilfreich auf die Motivlage des Trittbrettfahrers und der Gruppe einzugehen, um diesen Efeeekt aufzulösen oder nutzbar zu machen. |
| Sucker-Effekt | Sucker bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie Trottel. Soziologisch gesehen ist das der Sündenbock, den fast jede Gruppenstruktur anbietet. Die Gruppe kann sich abgrenzen und sich einen Maßstab geben. Der Trottel kann sich auf dieser Rolle ausruhen. Sie hat auch etwas Befreiendes. In der Gruppendynamik kann sich der Suckereffekt positiv auf die Gruppe auswirken, wenn damit keine Ausgrenzung verbunden wird, auf dem sich die Gruppe ausruht. |
| 5-Faktoren-Modell | Siehe Big Five oder Fünf-Faktoren-Modell. |
| Big Five | Siehe Fünf-Faktoren-Modell . Der Begriff wurde auch in der Mediation als Big Five der Mediation verwendet, wo die korrelative Beziehung der Prinzipien thematisiert wird. |
| Temperamentenlehre | Die Temperamentenlehre hat den Charakter eines Menschen nach den vorherrschenden vier Körpersäften (rotes Blut, weißer Schleim, schwarze und gelbe Gallenflüssigkeit) wie folgt unterschieden:
Heute wird die Persönlichkeit nach dem Fünf-Faktoren-Modell oder den Big Five eingeschätzt. |
| Konfliktpersönlichkeit | Das Verhalten der Menschen in Konflikten lässt sich nach folgenden Persönlichkeiten (Konflikttypen) unterscheiden:
|
| assymmetrische Konflikte | Die Kräfteverhältnisse sind ungleichmäßig verteilt. |
| heißer Konflikt | Der Konflikt wird direkt und als offener Kampf ausgetragen. Es kommt zu einer eskalativen Kommunikation. |
| kalter Konflikt | Der Konflikt wird indirekt ausgetragen. Die Parteien meiden den Kontakt. Die Kommunikation wird eingefroren. |
| offener Konflikt | Der Konflikt ist sichtbar und wird offen ausgetragen. Er kann also auch offen angesprochen werden. |
| verdeckter Konflikt | Der Konflikt wird geleugnet, Meist steht er mit Tabuthemen im Zusammenhang. Die Konfliktbearbeitung wird erschwert. Der Konflikt kann nicht offen angesprochen werden. |
| symmetrische Konflikte | Die Kräfteverhältnisse sind gleichmäßig verteilt. |
| Erfolglosigkeitsbescheinigung | Im Falle einer gescheiterten Streitbeilegung in den Fällen des § 15 a EGZPO haben die Parteien eine Erfolglosigkeitsbescheinigung vorzulegen, um die Zulässigkeit der Klage nachzuweisen. § 15 a ZPO Abs. 1 Satz 2 besagt: "Der Kläger hat eine von der Gütestelle ausgestellte Bescheinigung über einen erfolglosen Einigungsversuch mit der Klage einzureichen". Aus dem Wortlaut lässt sich herleiten, dass der versuch auch gescheitert ist, wenn der Gegner dem Schlichtungsantrag keine Folge leistet. Damit unterscheidet sich die Erfolglosigkeitsbescheinigung von der Teilnahmebescheinigung nach § 135 FamFG. |
| Gütestelle | Es gibt anerkannte und sonstige Gütestellen. Die anerkannten Gütestellen, sind durch die Landesjustizverwaltung eingerichtet oder anerkannt. Diese Gütestellen können vollstreckbare Vergleiche im Sinne von § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO herstellen. § 15 a EGZPO erwähnt die sonstigen Gütestellen als eine solche, die Streitbeilegungen betreibt. In manchen Gerichtsverfahren wird der Einigungsversuch vor einer Gütestelle vorgeschrieben, ehe eine Klage eingereicht werden kann. |
| Gütestellenverfahren | Siehe Güteverfahren |
| Babysteps | Der englische Begriff kann mit kleinsten Schritten übersetzt werden. Er beschreibt eine Herangehensweise, die eben solche kleinen Schritte einfordert. Der Begriff Babysteps wird von den Parteien gut angenommen. Die möglichen kleinen Schritte werden oft nicht gesehen, weil das Ziel zu weit und zu hoch angesetzt wird und die Erwartungen zu groß sind. Der Mediator lenkt den Blick auf das was möglich ist. Das Wort Babysteps lässt das Ziel nicht aus dem Blick. Es weist lediglich darauf hin, dass ein Weg dorthin zurückzulegen ist. |
| Vertrauensbildung | Herangehensweise bei der (Wider-)Herstellung von Vertrauen. |
| Selbstermächtigung | Der Begriff wird verwendet, um den zivilen Ungehorsam mancher Bürger zu beschreiben. Die gesellschaftliche Selbstermächtigung beschreibt das Phänomen, dass Menschen aus idealistischen, politischen oder ethischen Motiven rechtliche oder auch soziale Regeln des Zusammenlebens überschreiten. Das Phänomen wird einen Vertrauensverlust zurückgeführt, der sich nicht nur gegen den Staat, sondern auch gegen die Mitmenschen richtet. Der durch die Selbstermächtigung suggerierte Machtgewinn wirkt sich auch auf die Nachfrage nach Mediation aus und erklärt in vielen Fällen deren Verweigerung. |
| Logik | Die Logik ist die Lehre vom folgerichtigen Denken. Als Wissenschaft befasst sie sich mit der Struktur, den Formen und Gesetzen des Denkens. Die Logik als Lehre vom folgerichtigen Denken speilt auch in der Mediation eine wichtige Rolle. Sie findet sich in der Mediationslogik weieder, wo das Zusammenwirken der Schritte und Elemente des Denkens in der Mediation beschrieben wird. |
| Haltung | Die Haltung des Mediators wird immer nach vorne gestellt und als außerordentlich wichtig angesehen. Diese Aussage ist korrekt, je nachdem was unter Haltung verstanden wird. Wenn Haltung mit einer Gesinnung gleichgesetzt wird, die eine durch Werte und Moral begrenzte Sichtweise darstellt, passt sie nicht in ein Verfahren, dessen wichtigster Zweck die Reflexion und das Verstehen ist. Wenn Haltung als eine Art des Denkens verstanden wird, die sich in das System der Mediation einbezieht, bekommt der Begriff eine Bedeutung, die eher der Mediation entspricht. |
| Gesamtebene | Die sogenannte Gesamtebene schließt das systemische Bild der Mediation, indem es neben dem Mediationssystem und dem Streitsystem den Blick auf die systemische Umgebung wirft, wo z.B. das Helfersystem auf die Konfliktbeilegung einwirkt. |
| Dienstleistungsebene | Die Systemik der Mediation legt eine Unterscheidung zwischen der Fallebene und der Mediationsebene (Verfahrensebene) nahe. Hinzu kommt eine Dienstleistungsebene, die Fragen nach der bedarfsgerechten Betreuung der Medianden aufwirft. |
| unvollständige Dienstleistung | Der Begriff unvollständige Dienstleistung deutet darauf hin, dass die Mediation als Dienstleistung nicht alle Bedarfe der Medianden (Konfliktparteien) abdecken kann. Siehe auch hinkende Dienstleistung. Sowohl der Mediator wie die Parteien sollten sich im Klaren darüber sein, was die Dienstleistung genau umfasst und wie sie sich mit anderen Dienstleistungen koordinieren lässt. |
| hinkende Dienstleistung | Mit dem Begriff wird verdeutlicht, dass die Mediation als Dienstleistung nicht alle Bedarfe der Medianden (Konfliktparteien) abdecken kann. Der Mediator und die Parteien müssen sich darüber im Klaren sein, um die gegebenenfalls abzufragenden Dienstleistungen optimal aufeinander abzustimmen. |
| Mediationsprojekte | Breidenbach unterscheidet 5 unterschiedliche Mediationsprojekte, die verschiedene Herangehensweisen in der Mediation beschreiben. Er nennt die Herangehensweisen:
Die Projekte finden sich hier in den Mediationsmodellen wieder. |
| 5 Mediationsprojekte | Siehe Mediationsprojekte |
| Mediationsweisen | Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen in der Mediation. Manchmal ist von Mediationsweisen, also die Art und Weise der Durchführung einer Mediation, die Rede. Manchmal wird von unterschiedlichen Mediationsarten oder von Mediationsprojekten gesprochen. Hier wird nach Mediationsmodellen unterschieden. |
| Titel | Der Begriff hat mehrere Bedeutungen. Er bezeichnet den Namen eines Buches, im Juristischen ein vollstreckbare Gerichtsentscheidung (Urteil), eine den Rang kennzeichnende Bezeichnung, die als Zusatz vor den Namen gestellt werden kann oder den mit eben einer Ausbildung gekennzeichneten Rang als Grundlage für die Berufstätigkeit. Der Begriff Mediator stellt keinen Titel dar. Wohl aber der zertifizierte Mediator. Weil dieser Begriff aber nur Mindestanforderungen repräsentiert, ist er als Titel ungeeignet. |
| Fachausbildung | Die Fachausbildung ist eine berufliche Ausbildung in einem bestimmten Fach, wobei das Fach als ein Bereich beschrieben wird, für den sich jemand spezialisiert hat oder in dem speziell gearbeitet wird. |
| Forschungsgegenstand | Die Erforschung der Mediation sollte ebenfalls erforscht werden. Auch sollte bekannt und klar sein, mit welchen Gegenständen sich die Erforschung der Mediation befasst und / oder befassen sollte. Der Forschungsgegenstand beschreibt die möglichen, für die Mediation verwertbaren Erkenntnisgewinne. Daraus wiederum ergibt sich der Nutzen für die Mediation und der Grad der Verwertbarkeit. |
| Unsicherheit | Unsicherheit bedeutet, nicht sicher zu sein, was (als nächstes oder überhaupt) zu tun ist oder wie man sich zu entscheiden hat. Die Unsicherheit spielt in der Mediation eine wichtige Rolle. Sie kann verschiedene Ursachen haben, denen nachzugehen ist. Der Umgang mit der Unsicherheit ist also ein Teil der Konfliktarbeit. Die Unsicherheit selbst ist ein Indikator für den Konflikt. |
| Grundsatz des sichersten Weges | Ein Grundsatz aus dem Anwaltshaftungsrecht. Wenn mehrere Maßnahmen in Betracht kommen, muss der Anwalt diejenige nahelegen (treffen), die die sicherste und gefahrloseste ist. |
| Sicherheit der Mediation | Die Mediation wird oft als unsicher beschrieben, weil sie das Zustandekommen eines Ergebnisses nicht garantieren kann. Positiv formuliert stellt sie aber sicher, dass kein Ergebnis zustande kommt, das nicht erwünscht ist. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, das Zustandekommen eines Ergebnisses sicherzustellen. |
| Bürogemeinschaft | Die Bürogemeinschaft ist von der Berufsausübungsgesellschaft (Sozietät) zu unterscheiden. Im Gegensatz zur Berufsausübungsgesellschaft ist eine Bürogemeinschaft eine Gesellschaft, die lediglich der gemeinschaftlichen Organisation der Berufstätigkeit der Gesellschafter unter gemeinschaftlicher Nutzung von Betriebsmitteln dient, jedoch nicht selbst als Vertragspartner von Dienstleistungsverträgen auftreten soll. |
| Berufsausübungsgesellschaft | Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften wurde der Bergriff Sozietät in Berufsausübungsgesellschaft ausgetauscht. Die Berufsausübungsgesellschaft ist ein Zusammenschluß von Berufstätigen freier Berufe (mit Anwälten, Steuerberatern oder Patentanwälten) zur gemeinschaftlichen Anbietung von Dienstleistungen. |
| Sozietät | Eine Sozietät ist ein Zusammenschluss zur gemeinsamen Berufsausübung. Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften wurde der Bergriff Sozietät in Berufsausübungsgesellschaft ausgetauscht. Die Sozietät ist von der Bürogemeinschaft abzugrenzen. |
| Fachmediationsausbildung | Ausbildung zur Verwendung der Mediation in spezifischen Anwendungsfeldern (zum Beispiel Familienmediation, Wirtschaftsmediation) zur Spezialisierung eines Mediators oder einer Mediatorin. |
| Ausbildung | Ausbildung bezeichnet die Gesamtheit aller Lehrmaßnahmen, die dazu führen, dass der Ausgebildete eine bestimmte Qualifikation erlangt. Die Ausbildung in Mediation soll die Fähigkeiten vermitteln, die zur Durchführung des Verfahrens und zur Ausübung des Mediatorenberufs erforderlich sind. |
| Nocebo-Effekt | Siehe Placebo-Effekt |
| Placebo-Effekt | Der Placebo-Effekt besagt, dass sich positive Erwartungen auf die Wirksamkeit eines Medikamentes so stark auswirken können, dass selbst ein Scheinmedikament heilsame Wirkung entfalten kann, indem die im Frontalhirn entstehenden Erwartungen Einfluss auf die Reizverarbeitung nehmen. Was bei Medikamenten gilt, betrifft auch das Konfliktverhalten. Die mangelnde Erwartung, dass eine Lösung möglich ist, führt zu einem Nocebo-Effekt, der sich den Chancen einer Lösung in den Weg stellt. |
| Friedenskultur | Der Begriff wurde eingeführt, um den Nocebo-Effekt der Streitkultur zu umgehen und den Fokus nicht auf den Streit sondern auf den Frieden (die Auseinandersetzung) zu lenken. Siehe Streitkultur |
| Mediatorenwahl | Auseinandersetzung mit den Anforderungen und Kriterien der Auswahl einer geeigneten Mediatorin oder eines Mediators |
| Mediatorenverzeichnis | Das Mediatorenverzeichnis ist eine Auflistung von Mediatorinnen und Mediatoren, die ihre Hilfe bei der Fallbearbeitung anbieten. Es gibt viele solcher Verzeichnisse, weshalb Sie im Mediationswiki eine Auflistung finden. |
| Verfahrensebene | Siehe Mediationsebene. |
| Mediationsebene | Die Systemik der Mediation legt eine Unterscheidung zwischen der Fallebene und der Mediationsebene (Verfahrensebene) nahe. Die Unterscheidung führt zu einer logischen Trennung der Ebenen und einer dementsprechenden Fokussierung. |
| Fallebene | Die Systemik der Mediation legt eine Unterscheidung zwischen der Fallebene und der Mediationsebene (Verfahrensebene) nahe. Die Unterscheidung führt zu einer logischen Trennung der Ebenen und einer dementsprechenden Fokussierung. |
| Bedürfnisebene | Mit der Methode des Ebenentauchens sucht der Mediator die Ebene, auf der sich der Lösungskuchen vergrößern lässt. Die Bedürfnisebene lässt sich auf den erwarteten Nutzen ein. Sie ist von der Interessenebene zu unterscheiden, die auf die zur Lösung führenden (zielgerichteten) Interessen abstellt. Sie grenzt sich von der Interssenebene und der Sachebene ab. |
| Interessenebene | Mit der Methode des Ebenentauchens sucht der Mediator die Ebene, auf der sich der Lösungskuchen vergrößern lässt. Die Interessenebene ist die naheliegende und die im Harvard-Konzept herausgearbeitete Ebene (Siehe Orangenbeispiel). Sie stellt auf die zur Lösung führenden (zielgerichteten) Interessen ab. Sie grenzt sich von der Bedürfnisebene und der Sachebene ab. |
| Statthaftigkeit | Die Statthaftigkeit ist eine Prüfung bei hoheitlichen Verfahren, die darauf abstellt, ob das Verfahren überhaupt das einschlägige und gebotene ist. Weil die Mediation kein öffentlich rechtliches Verfahren ist, wird hier von der Geeignetheit gesprochen. Die Geeignetheit beschreibt die Prüfung der Einschlägigkeit der Mediation. |
| Mediatorenfähigkeit | Die Fähigkeit des Mediators mit dem vorliegenden Konflikt zurechtzukommen. Sie wird mit der subjektiven Geeignetheit geprüft. |
Siehe auch: Liste der Verzeichnisse, Terminologie
Prüfvermerk:
Aliase: TerminiMediationsschulen