Die Sprache der Mediationsschulen
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Auch die in der Mediation verwendeten Fachbegriffe sind nicht einheitlich. Manche Schulen haben sogar eigene Fachbegriffe eingeführt, um ihr Mediationskonzept herzuleiten. Das differenzierte Fachwörterbuch gibt Ihnen die Möglichkeit, die unterschiedliche Verwendung der Fachtermini nachzuvollziehen und abweichenden Lehren auf den Grund zu gehen.
Die Terminologische Zuordnung
Die einen sprechen vom Eisbergmodell, die anderen vom U-Modell und wieder andere sprechen vom PIN-Modell. Alle meinen das gleiche. Die begrifflichen Abweichungen verwirren, weshalb Wiki to Yes nicht nur ein Fachwörterbuch einführt, sondern auch versucht, den Begriffswelten der jeweiligten Lehre auf den Grund zu gehen.
Die Examensdatenbank wird ständig erweitert. Sie können helfen. Sollten Sie einen Begriff vermissen oder anders definieren, geben Sie bitte einen Hinweis, wenn Sie die Änderung nicht selbst einbringen.
| Bezeichnung | Beschreibung |
|---|---|
| Viereck der Schlüsselfaktoren | Das Viereck der Schlüsselfaktoren von Büring-Uhle, Eidenmüller und Nelle soll wie ein Röngenbild die wichtigsten Parameter der Verhandlung abbilden. Sie dient zur Verhandlungsanalyse und stellt eine Entscheidungshilfe für die Verhandlungsführung dar. |
| 4 Schlüsselfaktoren | Die vier Schlüsselfaktoren, auch das Viereck der Schlüsselfaktoren genannt, soll wie ein Röngenbild die wichtigsten Parameter der Verhandlung abbilden. Sie dienen der Verhandlungsanalyse und stellen eine Entscheidungshilfe für die Verhandlungsführung oder gegebenenfalls den Abbruch dar. |
| Divide and Choose-Prinzip | Dieses Konzept wird in der Spieltheorie und in der Fairnessforschung verwendet, um zu demonstrieren, wie faire Verteilung von Ressourcen erreicht werden kann. Zunächst einigen sich die Spieler auf eine faire Verteilung, z. B. 50:50. Dann wird ein selbstregulierendes System geschaffen, indem ein Spieler den Kuchen in zwei gleiche Teile aufteilt und der andere dann wählt, wer welchen teil bekommt. |
| Distributive Verhandlung | Verhandlung im Nullsummenspiel. Der Gewinn geht auf Kosten des Verlierers. Es gibt nur einen Verhandlungsgegenstand, der zwischen den Parteien aufgeteilt wird. |
| verhandeln | Das Verhandeln ist sowohl ein Oberbegriff, eine Tätigkeit, ein Bestandteil der Mediation und ein ADR-Verfahren (Negotiation). Das Verhandeln beschreibt eine Tätigkeit, die durch eingehendes Erörtern und Besprechen zu einem abgestimmten Ergebnis kommt oder kommen soll. |
| Besuchsrechtssyndrom | Wie beim Elternenftfremdungssyndrom (PAS) geht es um die Verhinderung des Kontaktes zwischen dem Kind und dem anderen Elternteil. Im Gegensatz zum Elternenftfremdungssyndrom weist das Besuchsrechtssyndrom zwar ähnliche Auffälligkeiten aus. Anders als dort liegen ihm (zumindest zunächst) jedoch keine Entfremdungsabsichten zugrunde. Es ist wenn man so will eine abgeschwächte Variante. |
| Helfersyndrom | Das Helfersyndrom bezeichnet ein Phänomen, das auch bei professionellen Helfern anzutreffen ist. Das mit dem Helfen verbundene gebraucht werden wollen, wird zu einem suchtartigen, vordringlichen Motiv im Hilfsangebot. Es kommt zu einer Vermischung der Hilfsbedürftigkeit des Helfers und der Person die Hilfe nachfragt. |
| Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom | Es handelt sich um eine Sonderform des Münchhausen-Syndroms. Das Münchhausen-Syndrom ist eine schwere psychische Störung, bei der die Patienten körperliche Erkrankungen vortäuschen oder absichtlich hervorrufen, um Aufmerksamkeit zu bekommen und medizinisch behandelt zu werden. Bei dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom schädigen die Betroffenen nicht sich selbst, sondern andere, nicht aus Bosheit oder Sadismus, sondern aus einem inneren Zwang heraus, wo sie sich dann aufopfernd um den Geschädigten kümmern. |
| Nutzenqualität | Es genügt in der Mediation keineswegs, nur irgendeinen Nutzen herbeizuführen. Der Mediator sollte die graduellen Unterschiede erkennen. Er muss auch den angestrebten Nutzen sogar hinterfragen, wenn er nachhaltige Lösungen verspricht. Der in der Mediation angestrebte Nutzen ist ein eudaimonischer Nutzen, der den Maßstab der Zufriedenheit erfüllt. |
| eudaimonischer Nutzen | Kennzeichnung eines Nutzens, der nicht nur einen Vorteil einbringt, sondern auch zufriedenstellt. Das Adjektiv eudaimonisch basiert auf dem Konzept von Aristoteles über ein erfülltes, glückliches Leben. |
| IMV | IMV ist das Akronym, das für internationale Mediationsvergleiche steht. Damit wird ein Rechtsinstitut angesprochen, das mit dem Singapur-Abkommen eingeführt wurde. Abschlussvereinbarungen in der Mediation, die unter das Singapur-Übereinkommen fallen, unterliegen einem Rechtsrahmen, der die Vereinbarung vollstreckbar macht. Voraussetzung ist, dass es sich um eine Vereinbarung handelt, die wirtschaftlicher Natur ist, die sich aus der Mediation ergibt und die einen internationalen Charakter hat. |
| geschlechtssensible Konfliktanalyse | Diese Art der Konfliktanalyse wird bei der Gender-responsive-Mediation empfohlen. Es geht um die systematische Untersuchung der Strukturen, Stakeholder und Dynamiken von Konflikten. Die Analyse sollte Praktiken von Diskriminierung, Ausgrenzungen und die geschlechtsspezifische Auswirkungen von Konflikten erfassen. Wichtig ist die zugrunde liegende Geschlechterdynamik sowie die politische und wirtschaftliche Machtdynamik zwischen Männern und Frauen innerhalb der Gesellschaft. |
| geschlechtersensible Mediation | Die geschlechtersensible Mediation ist die deutsche Übersetzung der Gender-responsive Mediation. Doiese wiederum ist ein Ansatz, der es ermöglicht, die oft ignorierten Machtungleichheiten und geschlechterspezifischen Bedürfnisse in Mediationsprozessen zu berücksichtigen. |
| Gender-responsive Mediation | Gender-responsive Mediation ist ein Ansatz, der es ermöglicht, die oft ignorierten Machtungleichheiten und geschlechterspezifischen Bedürfnisse in Mediationsprozessen zu berücksichtigen. Ihr Ziel ist es, sicherzustellen, dass Konfliktlösungen fair, nachhaltig und auf die spezifischen Kontexte der beteiligten Parteien zugeschnitten sind. Die geschlechtersensible Mediation ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer gerechteren und gleichberechtigteren Konfliktlösung besonders in Ländern und Fällen, wo die Gleichberechtigung in Frage gestellt wird. |
| Nutzenorientierung | Bei nutzerorientierten Verfahren richtet sich die Lösung an der Nützlichkeit des Ergebnisses (der Lösung) aus. Siehe Utilitarismus. Das Prinzip der Nutzenorientierung fragt nach dem Wozu, nicht nach dem Warum. |
| Gesundheitsberufe | Allgemein werden darunter alle die Berufe zusammengefasst, die im weitesten Sinne mit der Gesundheit zu tun haben. Nur für einen Teil der Gesundheitsberufe ist die Ausbildung durch Gesetz geregelt. |
| Gesundheitsmediator | Der Gesundheitsmediator bezeichnet einen Mediator, der aus einem Beruf des Gesundheitswesens stammt, also etwa ein Arzt oder ein psychologischer Therapeut, der als niedergelassener Mediator eine Mediation durchführt. |
| Therapiemediator | Ein Therapeut der Mediator ist und eine Mediation durchführt. |
| Begehrensneurose | Die Begehrensneurose beschreibt einen psychischen Zustand, in dem ein Individuum von einem starken inneren Begehren geprägt ist, das sich jedoch nicht erfüllen lässt. Dieses Begehren kann sich auf verschiedene Lebensbereiche erstrecken – zwischenmenschliche Beziehungen, Macht, Erfolg, Anerkennung oder materielle Güter – und bleibt oft diffus und unerreichbar. Die Unfähigkeit, das Begehren zu befriedigen, führt zu psychischer Spannung und neurotischen Symptomen. |
| Notar | Der Notar ist für die Beurkundung von Rechtsgeschäften zuständig. Er führt auch die dazu erforderlichen Verhandlungen durch. Manche Rechtsgeschäfte sind beurkundungspflichtig (Siehe notarielle Beurkundung) |
| Notarmediator | Eine Bezeichnung für einen Notar, der Mediationen durchführt und als Mediator tätig wird. Die Bezeichnung kollidiert mit dem Berufsrecht. |
| Trauerphasen | Siehe Fünf-Phasen-Modell von Elisabeth Kübler-Ross |
| Zweifel | Zweifel sind Gedanken oder Gefühle der Unsicherheit, Unentschlossenheit oder Unsicherheit in Bezug auf eine Überzeugung, eine Entscheidung, eine Handlung oder eine Situation. Sie spielen in der Mediation eine wichtige Rolle. Zum einen, weil sie Dissonanzen aufdecken, zum anderen, weil sie sie erzeugen und so zum Nachdenken anregen. |
| Respekt | Respekt wird als die anerkennende Berücksichtigung des Wertes von einer Person oder Sache bezeichnet. Respekt beinhaltet eine Anerkennung und oft auch eine Wertschätzung. Mangelnder Respekt wird häufig zum Vorwurf gemacht. Respekt ist ein Ausdruck von Beziehung. |
| Rosenkrieg | Der Rosenkrieg bezeichnet einen hoch eskalierten Familienstreit. Der Begriff ist die Übersetzung von "War of Roses". Er kommt wohl aus der Feindschaft der Tudors und Stuarts im Kampf um den englischen Königsthron. Beide Familien bildeten im Wappen eine Rose ab. Die eine eine weiße, die andere eine rote. Der Rosenkrieg bezeichnet eine Auseinandersetzung in der Eskalationsstufe 9, wo die Vernichtung des Gegners so wichtig geworden ist, dass die Selbstvernichtung in Kauf genommen wird. |
| Krieg | Definitionsgemäß ist ein Krieg ein bewaffneter Konflikt zwischen Staaten, Völkern oder anderen Gruppen, der durch militärische Gewaltanwendung und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragen wird. Die Mediation könnte eine Exitstrategie anbieten. Es besteht allerdings und leider kein Konsens darüber, dass sie dazu in der Lage ist. |
| Verbitterungsstörung | Wenn die Gedanken von Menschen, denen ein Unrecht widerfahren ist, viele Jahre um Rache oder ähnliche Gedanken kreisen, aus denen sie nicht mehr herauskommen, könnte eine krankhafte Verbitterung die Ursache sein, die zur Niedergeschlagenheit oder Aggression führen kann. |
| Kooperationsdilemma | Die Konfliktstrategie legt eine Konfrontation nahe. Die Verfahrensstrategie der Mediation setzt eine Kooperation voraus. Das strategische Dilemma löst sich, wenn das Verfahren in der strategischen Isolation eines eigenständigen, von der Außenwelt abgeschotteten Verfahrens der formellen Mediation abgewickelt wird. |
| Konfliktangst | Manchen Menschen sind Konflikte nicht nur unangenehm, sie lösen Ängste aus. Der Konflikt wird bedrohlich. Es ebensoviele viele Gründe und Auslöser für die Angst wie es Symptome gibt. Die Mediation kann helfen, sich dem Konflikt trotzdem zu stellen. |
| Kompetenz-Amnesie | Der Begriff bezeichnet das Phänomen, dass Teile der präfrontale Cortex, also das Steuerungssystem für Emotionen und angemessenes Handeln, unter Stress (und im Konflikt) heruntergefahren wird. Es kommt zu einer Einschränkung der Reflexions- und Entscheidungsfähigkeit, die sich im Konflikt ganz tragisch auswirken kann. |
| kognitive Dissonanz | Ein mentaler Widerspruch. Viele Menschen neigen dazu den Widerspruch dadurch aufzulösen, dass der Gegensatz (die widersprechende Position) geleugnet oder abgelehnt wird. |
| Intelligenz | Intelligenz ist ein Begriff, der sich auf die Fähigkeit bezieht, Informationen zu verstehen, zu verarbeiten, zu lernen und anzuwenden, um Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen und sich an neue Situationen anzupassen. |
| Homöostase | Unter Homöostase versteht man allgemein, technisch, einen Gleichgewichtszustand eines sich selbstregulierenden, offenen, dynamischen Systems. Sie dient der Konstanzerhaltung eines erlebbaren inneren Milieusund ist auf Ausgleich gerichtet. Erst die Störung der Homöostase liefert die energetische Vorbedingung für das, was wir Leben nennen. |
| Hochsensibilität | Hochsensibilität ist eine Charaktereigenschaft die aus der Fähigkeit des Gehirns resultiert, äußere Reize stärker als gewöhnlich wahrzunehmen. Die Sinneskanäle für Gerüche, Geräusche, Bilder, Geschmäcker oder Ertastbares sind permanent geöffnet, was zu Überlastungen und Überforderungen führen kann. Hochsensible reagieren auch stärker auf die Gefühle anderer Menschen. |
| hocheskalierte Konflikte | Konflikte der Esklalationsstufe 7-9 nach Glasl. Manche Schulen behaupten, diese Konflikte seien nicht mediierbar. |
| Hass | Hass wird als ein intensives Gefühl der Abneigung gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen, die zu aggressiven Handlungen gegenüber den Hassobjekten führen kann, beschrieben. Es steckt aber noch mehr dahinter, besonders wenn er sich in der Mediation auswirkt. |
| Gewalt | Gewalt bezeichnet allgemein den Einsatz von physischem oder psychischem Zwang gegenüber Menschen sowie die physische Einwirkung auf Tiere oder Sachen. |
| Gerechtigkeit | Ein gefühlt idealer Zustand, in dem ein Interessen- und Chancenausgleich als angemessen wahrgenommen wird. |
| Genugtuung | Die Genugtuung beschreibt ein Gefühl der Befriedigung, das durch den Ausgleich oder nach der Wiederherstellung eines empfundenen Ungleichgewichts aufkommt. |
| Freundschaft | Freundschaft ist eine freiwillige Beziehung zwischen zwei gleichgesinnten Menschen, die auf tiefem Vertrauen, gegenseitiger Sympathie und persönlicher Wertschätzung basiert. |
| Feindschaft | Feindschaft kann als ein tiefer und anhaltender Konflikt oder eine negative emotionale Beziehung zwischen Individuen, Gruppen oder Gemeinschaften definiert werden. Sie beinhaltet oft eine starke Missgunst, Ablehnung oder sogar den Wunsch, Schaden zuzufügen. Sie kann auf persönlichen, sozialen, politischen, ideologischen oder kulturellen Unterschieden basieren und sich in verschiedenen Formen äußern, wie offener Feindseligkeit, verbalen oder physischen Angriffen, Ausgrenzung, Diskriminierung oder dem Wunsch nach Rache, bis hin zum Krieg. |
| Ignoranz | Ein Ignorant ist jemand, der sich nicht um Wissen, Erkenntnis und Wahrnehmung bemüht und daher (absichtlich) unwissend verbleibt. In der Mediation kommt er einem Verweigerer gleich. Es ist deshalb fraglich, ob und wie die Mediation mit Ignoranten durchzuführen ist. |
| Dissonanz | Die Dissonanz beschreibt das Gefühl der Unstimmigkeit oder Inkongruenz, wenn ein Element in einem Kontext steht, der nicht zu ihm passt. Das Konzept der Dissonanz findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, einschließlich Kunst, Design, Psychologie und Kommunikation. In der Psychologie ist von der kognitiven Dissonanz die Rede, in der Kunst spricht man von der visuellen Dissonanz. In der Mediation spielt die Dissonanz eine wichtige Rolle für die Erkennbarkeit des Konfliktes. |
| Dilemma | Ein unlösbarer Widerspruch. Es gibt zwei Entscheidungsoptionen, die beide zu unangenehmen Ergebnissen führen. |
| Beleidigung | Eine herabwürdigende Aussage. Für die Mediation könnten die damit einhergehenden Selbstoffenbarungen interessant sein. |
| Begründungssemantik | Umgangssprachlich ist es die Langspielplatte, die immerwährenden Argumente und Gegenargumente, die nicht müde werden, sich zu wiederholen und immer wieder abzuwandeln. Man redet im Kreis und kommt nicht weiter. Argument folgt Gegenargument, gefolgt vom Gegengegenargument usw. Der Mediator versucht, die Parteien aus der Endlosschleife herauszuführen. Die Mediation hilft ihm dabei. |
| Befriedigung | Befriedigung ist ein psychologisches und emotionales Phänomen, das ein Gefühl der Erfüllung, des Glücks oder der Zufriedenheit beschreibt, das aus dem Erreichen von Zielen, dem Erfüllen von Bedürfnissen oder dem Erleben positiver Ereignisse resultiert. Im juristischen Verständnis bedeutet Befriedigung die Erfüllung einer Schuldverpflichtung. |
| Autonomie | Die Autonomie steht für die Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und Willensfreiheit. Die personale Autonomie stellt die Fähigkeit heraus, für sich selbst zu entscheiden und diese Entscheidung dann auch durchzuhalten. Die moralische Autonomie weist auf die Fähigkeit hin, seine Entscheidungen aus Einsicht unter moralische Regeln zu stellen. |
| Aggression | Das Wort bedeutet herangehen oder angreifen. Die Aggression ist ein psychologisches Verhaltensphänomen und ein biologischer Verteidigungsmechanismus zugleich. Die Aggression ermöglicht es dem Organismus offensiv auf geeignete Ressourcen zuzugreifen. In ihrer Wirkung kann die Aggression sowohl konstruktiv wie destruktiv (z.B. Hass) ausgestaltet sein. |
| Wortergreifung | Die Wortergreifung kann als der Akt definiert werden, in dem eine Person in einem Gespräch, einer Diskussion oder einer Versammlung das Wort übernimmt, um ihre Meinung zu äußern, Informationen beizutragen oder auf vorherige Beiträge zu reagieren. Die Wortergreifung bildet den Gegensatz zur Wortzuteilung. |
Siehe auch: Liste der Verzeichnisse, Terminologie
Prüfvermerk:
Aliase: TerminiMediationsschulen