Die Sprache der Mediationsschulen
Wissensmanagement » Diese Seite gehört zur Rubrik Schulen der Wiki-Abteilung Akademie. Sie befinden sich auf der Seite Termini wo die unterschiedliche Terminologie der jeweiligen Lehre identifiziert wird. Beachten Sie bitte auch:
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Auch die in der Mediation verwendeten Fachbegriffe sind nicht einheitlich. Manche Schulen haben sogar eigene Fachbegriffe eingeführt, um ihr Mediationskonzept herzuleiten. Das differenzierte Fachwörterbuch gibt Ihnen die Möglichkeit, die unterschiedliche Verwendung der Fachtermini nachzuvollziehen und abweichenden Lehren auf den Grund zu gehen.
Die Terminologische Zuordnung
Die einen sprechen vom Eisbergmodell, die anderen vom U-Modell und wieder andere sprechen vom PIN-Modell. Alle meinen das gleiche. Die begrifflichen Abweichungen verwirren, weshalb Wiki to Yes nicht nur ein Fachwörterbuch einführt, sondern auch versucht, den Begriffswelten der jeweiligten Lehre auf den Grund zu gehen.
Die Examensdatenbank wird ständig erweitert. Sie können helfen. Sollten Sie einen Begriff vermissen oder anders definieren, geben Sie bitte einen Hinweis, wenn Sie die Änderung nicht selbst einbringen.
| Bezeichnung | Beschreibung |
|---|---|
| Metaphern | Metaphern sind Wortbilder, die rationale Sachverhalte assoziativ umschreiben. Bilder sagen mehr als Worte. Um Bilder zu transportieren, muss man nicht zwingend Papier und Bleistift benutzen. Es geht auch mit Bildbeschreibungen oder eben Metaphern.
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| Indianertaktik | Die Überlieferung sagt, dass Indianer-Eltern im Tiki über die Kinder gesprochen haben, in dem Wissen, dass die Kinder das Gespräch durch die dünnen Zeltwände hören können. Dieser Trick kann auch in der Mediation sinnvoll eingesetzt werden. |
| Analyse | Die Mediation kommt ohne Diagnosen aus, nicht allerdings ohne Analysen. Analysen können als die Erfassung von messbaren Eckdaten verstanden werden, auf denen eine Diagnose, also eine Bewertung aufsetzt. Die Mediation braucht solche Eckdaten nicht zur Diagnose, sondern zur Ausrichtung des Prozesses. Auf der Seite Analysen finden Sie ine Zusammenstellung der notwendigen und möglichen Analysen in der Mediation. |
| Kostenanalyse | Berechnung der Konfliktkosten |
| Schiedsspruch | Urteil im Schiedsgerichtsverfahren. |
| Schiedsvereinbarung | Die Schiedsvereinbarung ist nach § 1029 ZPO eine Vereinbarung der Parteien, alle oder einzelne Streitigkeiten, die zwischen ihnen in Bezug auf ein bestimmtes Rechtsverhältnis vertraglicher oder nichtvertraglicher Art entstanden sind oder künftig entstehen, der Entscheidung durch ein Schiedsgericht zu unterwerfen. |
| Ausnahmefrage | Die Ausnahmefrage ist eine offene Frage, die darauf abzielt, positive Momente oder Ausnahmesituationen in Bezug auf das Problem oder die Herausforderung zu identifizieren. Sie zielt darauf ab, Ressourcen und Fähigkeiten hervorzurufen, die bereits im System vorhanden sind. |
| Dekonstruktion | Die Dekonstruktion beschreibt das Zerstören von Gewissheiten und Verwendungszusammenhängen bei der Konfliktarbeit, um sie in einer neuen Form wieder aufzubauen. Es handelt sich um eine Technik der narrativen Therapie. |
| facilitative Mediation | Mediationsmodell mit dem Bearbeitungsschwerpunkt Fakten / Interessen. |
| Verbraucherschlichtung | Lösungsvermittlung als Unterfall der Streitvermittlung In Verbraucherstreitigkeiten |
| Anwaltsmediation | Mediation durch einen Anwalt, der aber nicht als Anwalt, sondern als Mediator tätig wird (siehe Anwaltsmediator. |
| Konflikteinsicht | Um einen Konflikt lösen zu können, bedarf es der Konflikteinsicht. Um darüber verhandeln zu könne, bedarf es des Konfliktbekenntnisses. Mit dem Konfliktbekenntnis einher geht die Übernahme der Verantwortung zur Beilegung des Konfliktes. Es fällt vielen Parteien schwer, den Konflikt und die damit einhergehende Betroffenheit einzugestehen. |
| eisernes Dreieck | Das eiserne Dreieck beschreibt die Interessensverflechtung zwischen Politik, Bürokratie und Wirtschaft. Siehe auch: Konfliktpyramide |
| Love bombing | Love bombing ist eine manipulative Taktik, die von manipulativen Personen oder narzisstischen Persönlichkeiten in Beziehungen eingesetzt wird, um ihr Opfer zu beeinflussen und zu kontrollieren. Es beinhaltet übermäßige Zuneigung, Aufmerksamkeit, Geschenke und Liebesbekundungen in einem sehr kurzen Zeitraum. Das Ziel des Love Bombings ist es, das Opfer schnell emotional abhängig zu machen und eine intensive Bindung herzustellen. |
| Schulmediation | Mediation im Schulbereich, oft von Schülern als Mediatoren durchgeführt (Peer-Mediation). |
| Schülermediation | Deutsches Wort für die Peer-Mediation. Peer-Mediation ist aber gebräuchlicher. Sie beschreibt ein Modell zur Anwendung der Mediation an Schulen. Schüler mediieren den Konflikt von Mitschlülern. |
| Peer-Mediation | Die Peer-Mediation beschreibt eine verbreitete Form der Mediation an Schulen. Peer-Mediation bedeutet Mediation unter Gleichrangigen bzw. Gleichaltrigen. Zwei Jugendliche klären freiwillig ihren Konflikt mit der Unterstützung eines anderen Jugendlichen, der als Vermittler fungiert. Meist findet die Mediation unter beschränkt geschäftsfähigen Mediatoren und Medianden statt. |
| Informationsfilter | Damit das Gehirn die Vielzahl an Informationen überhaupt verarbeiten kann, stellt es sie immer in einen Kontext aus dem heraus es entscheidet, welche Informationen wichtig sind und welche nicht. Das Gehirn legt also einen Filter über die Informationen, den zu kennen wesentlich dazu beiträgt, die Informationen zu qualifizieren und einzuordnen und mehr noch zu erkennen, welche Informationen vorenthalten werden. |
| Wahrheit | Die Wahrheit ist das Erkennen der Wirklichkeit. Das Gegenteil davon ist das Unwahre oder die Illusion. Wahrheit ist das Unverborgene. Die Frage nach der Wahrheit wird ind er Mediation häufig angesprochen. Der Mediator sollte wissen, wie damit umzugehen ist. |
| Deutungshoheit | Die Deutungshoheit bezeichnet die Macht zu entscheiden, welche Bedeutung ein Tun, ein Unterlassen oder eine Aussage haben, was wahr ist und was nicht. Die Frage nach der Deutungshoheit kann in der Mediation eine wichtige Rolle spielen. Sie erfordert eine differenzierte Sicht, die unter den Parteien abzustimmen ist. Bedeutungen, die beide Parteien betreffen müssen von beiden Parteien zugeschrieben werden. Der Grundsatz der gleichen Augenhöhe bewirkt, dass sich die Parteien darauf verständigen müssen. Es ist keinesfalls so, dass eine Partei der anderen sagen kann, was sie zu denken hat. |
| Identität | Die Identität umfasst die Gesamtheit dessen, was eine Person einzigartig macht, einschließlich ihrer sozialen, kulturellen und persönlichen Zugehörigkeiten. Sie bezieht sich auf die einzigartigen Merkmale, Eigenschaften, Überzeugungen und Erfahrungen, die eine Person individuell kennzeichnen. Die Identität einer Person (einschließlich des Mediators) spielt in der Mediation eine wichtige Rolle. Sie ist ein persönlichkeitsbildendes Element. |
| 4 Ebenen der Persönlichkeit | Das Vier-Ebenen-Modell der Persönlichkeit geht von vier anatomischen Gehirnebenen aus. Das Modell stellt drei limbische Ebenen (untere, mittlere, obere) und die sprachlichkognitive Ebene vor. Der Ausdruck „Ebenen“ schließt die Wechselwirkung zwischen ihnen ein. |
| Lebensabschnitt | Das Leben eines Menschen ist geprägt von einer Vielzahl an Erfahrungen, Entwicklungen und Veränderungen. Diese werden häufig in verschiedene Abschnitte unterteilt, die als Lebensabschnitte bezeichnet werden. Ein Lebensabschnitt kann für die Ausprägung eines Konfliktes kennzeichnend und sogar ausschlaggebend sein. Deshalb können Lebensabschnitte sich auch auf die Mediation auswirken. |
| Selbstvertrauen | Das Selbstvertrauen bezieht sich auf das Vertrauen und die Überzeugung in die eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und den Wert als Person. Es ist das Gefühl der Sicherheit und des Glaubens an sich selbst, dass man in der Lage ist, Herausforderungen zu bewältigen, Ziele zu erreichen und mit den Anforderungen des Lebens umzugehen. Das Selbstvertrauen ist ein wichtiges psychologisches Merkmal, das auch bei der Bewältigung von Konflikten eine wichtige Rolle spielt und deshalb oft in der Mediation thematisiert wird. |
| Conflictus google | In Analogie zu dem Begriff Morbus Google bezeichnet der Begriff Conflictus Google das Phänomen, dass Konfliktparteien in Google nach Lösungen suchen. Ohne ein Grundlagenwissen können die Informationen in die Irre leiten und falsche Schlussfolgerungen ermöglichen. Das kann sich auf die Wahl der Konfliktdienstleistung niederschlagen. |
| Emotionsdatenbank | Verzeichnis der im Wiki besprochenen Emotionen und wie in der Mediation damit umzugehen ist. |
| Angst | Speziell die Konfliktangst kann Einfluss auf das Konfliktverhalten auslösen. Die Angst kann zu ganz unterschiedlichen Reaktionen führen, die sich nicht immer vorteilhaft auf das Konfliktgeschehen auswirken. Die Angst kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Sie zeigt sich in körperlichen Symptomen wie z.B. Herzrasen, Herzklopfen oder schneller unregelmäßiger Herzschlag, Schweißausbrüche, Zittern, Mundtrockenheit, Atemnot, Kurzatmigkeit, Erstickungsgefühl, Beklemmungsgefühl, Schmerzen in der Brust. |
| Wut | Wut ist ebenso wie Hass eine reaktive Aggression. Die Wut entspricht einem Aufbäumen, um Hindernisse und Bedrohungen zu bewältigen. Die Wut ist ein Affekt im psychosozialen Konfliktfall. Sie wird im Gegensatz zum Hass als eine Form der konstruktiven Aggression bezeichnet. |
| Trauer | Trauer ist eine emotionale Reaktion auf Verlust und Schmerz. Sie ist ein komplexes emotionales Erleben und kann auf einem breiten Gefühlsspektrum eingeordnet werden. Sie steht in Verbindung mit verschiedenen Emotionen, die sich während des Trauerprozesses manifestieren können. |
| Achtsamkeitsmediation | Siehe Mindful Mediation. |
| Berufsmediation | Der Begriff ist keine Mediationsart. Er bezeichnet lediglich die Verwendung der Mediation als Mediationsverfahren im Beruf des Mediators und grenzt zu anderen beruflichen Nutzungen wie z.B. als Konfliktlotse ab. Die Berufsmediation hat aber insoweit eine Aussage und Wirkung hinsichtlich der Durchführung der Mediation, weil sie im beruflichen Kontext weitere Anforderungen hinsichtlich des Mediationsmanagements, des Qualitätsmanagements und der Mediationsökonomie zu erfüllen hat, wodurch sich die Arbeitsweise des Mediators ändern mag (und sollte). Mit dem Begriff der Berufsmediation können die Unterschiede herausgearbeitet werden. |
| Verfahrensregeln | Verfahrensregeln sind die mit den Parteien zu vereinbarenden Regeln über die Durchführung der Mediation. Sie entsprechen den Mediationsregeln und sollten strikt zu den Gesprächsregeln (Verhaltensregeln) unterschieden und abgegrenzt werden. |
| Prozessvollmacht | Vollmacht für einen Vertreter zur Durchführung des Prozesses (Teilnahme an der Mediation). Die Prozessvollmacht ist eine Verfahrensvollmacht. Sie umfasst nicht zwingend die Vollmacht zur Abschlussvereinbarung. |
| Abschlussvollmacht | Vollmacht für eine Partei eine Abschlussvereinbarung zu treffen. |
| Willenserklärung | Die Willenserklärung ist eine Äußerung, die unmittelbar auf die Herbeiführung eines bestimmten rechtsgeschäftlichen Erfolges gerichtet ist. Die Willenserklärung bezieht sich auf Rechtshandlungen. Sie umfasst in ihrem subjektiven Tatbestand verschiedene Bewusstseinsebenen, die im Handlungswillen, im Geschäftswillen und im Rechtsbindungswillen Ausdruck kommen. Die Prüfung von Willenserklärungen kommt in der Mediation im Zusammenhang von Bevollmächtigungen und bei der Abschlussvereinbarung in Betracht. |
| Abschlussstatement | Das Abschlussstatement oder die Abschlusserklärung ist von der Abschlussvereinbarung zu unterscheiden. Anders als die Abschlussvereinbarung, die den Abschluss der Mediation manifestiert, gibt es Fälle, wo der Abschluss festgehalten wird, auch wenn es zu keiner Abschlussvereinbarung gekommen war. Die Feststellung dass und gegebenenfalls mit welcher Bedeutung die Mediation beendet wurde kann für die Parteien und das weitere Vorgehen von Bedeutung sein. |
| Mediationsmeditation | Es geht um eine Mediation über eine fehlerhafte Mediation und einen Streit darüber. Die Mediationsmediation betrifft somit ein Anwendungsfeld der Mediation, das spezielle Kenntnisse über die Mediation verlangt. |
| Dissoziation | Die Dissoziation grenzt sich von der Assoziation ab. Während Assoziation die Verbindung von Ideen oder Reizen darstellt, beschreiben Dissoziationen die Trennung oder Entfremdung von mentalen Prozessen oder Aspekten des Bewusstseins. Dissoziationen werden im NLP als Submodalitäten zum differenzierten Umgang mit Sinneswahrnehmungen genutzt. |
| kritischer Realismus | Der Kritische Realismus geht davon aus, dass es eine objektive Realität gibt, die unabhängig von unserem Denken und Bewusstsein existiert. Er unterscheidet zwischen dem, was beobachtet werden kann (Empirie) und den zugrunde liegenden Ursachen und Mechanismen (Ontologie). Es wird angenommen, dass unser Wissen über die Realität begrenzt ist und dass unser Verständnis durch unsere Erfahrungen und die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen, geprägt wird. Das Konzept wird in manchen Mediationen aufgegriffen. |
| Insight Mediation | Der Begriff könnte mit Einsichtsmediation übersetzt werden. Es geht darum, Konflikte zu transformieren, indem die Parteien Einblicke in sich selbst und andere gewinnen. Die Parteien werden dabei unterstützt, Gefühle der Bedrohung zu erforschen, die sie daran hindern, eigenständig Lösungen zu entwickeln. Durch Einsichten lösen sie sich von den Gefühlen der Bedrohung und dies eröffnet Wege für eine echte Neugier, die kooperativere und weniger bedrohliche Formen der Interaktion erkunden kann. |
| Fall | Das Wort Fall hat mehrere Bedeutungen. Hier wird es als eine sich in einer bestimmten Weise darstellende Angelegenheit oder Sache verstanden, für die eine Mediation das geeignete Mittel zur Klärung ist. |
| Kündigungsbegründung | Der Mediator kann die Mediation beenden, wenn er der Auffassung ist, dass eine eigenverantwortliche Kommunikation oder eine Einigung der Parteien nicht zu erwarten ist. Die Beendigung bedeutet gegebenenfalls die Kündigung des Mediationsvertrages. Es ist umstritten, ob und wie sie begründet werden muss. |
| Mediationsstreit | Ein Streit über die korrekte oder fehlerhafte Durchführung der Mediation. Meist mit der Konsequenz einer Haftung, wenn sich ein gegen den Mediator gerichteter Vorwurf bewahrheitet. |
| Beschwerde | Die Beschwerde im engeren Sinne ist ein juristischer Terminus. Er fällt unter die Kategorie der Rechtsbehelfe. Ein Rechtsbehelf bezeichnet die Möglichkeit für eine Partei, gegen eine (hoheitliche) Entscheidung vorzugehen. Diese Möglichkeit scheidet in der Mediation schon deshalb aus, weil der Mediator keine Entscheidung trifft. Hier wird der Begriff der Beschwerde also weiter gefasst und im volkstümlichen Sinn als Äußerung über ein Fehlverhalten verstanden. Die Mediation bzw. der Mediator muss auch damit umgehen können. |
| Mediationsmediation | Dieser Begriff beschreibt eine Mediation über Streitigkeiten, die über eine Mediation entstanden sind. Das ist z.B. der Fall, wenn das Ergebnis fehlerhaft ist und wenn eine Partei den Mediator dafür verantwortlich macht, dieser aber seine Verantwortung bestreitet, sodass es zum Streit kommt. Die Mediationsmediation sucht nach Möglichkeiten, den Streit mediativ beizulegen. |
| Sprachbarrieren | Sprachbarrieren sind Hindernisse, die entstehen, wenn Menschen aufgrund von unterschiedlichen Sprachen oder Sprachkompetenzen Schwierigkeiten haben, effektiv miteinander zu kommunizieren. Diese Barrieren können verschiedene Formen annehmen und den Informationsaustausch erschweren oder verhindern. |
| Terminologie | Die Terminologie bezieht sich auf die Fachsprache oder den spezifischen Sprachgebrauch in einem bestimmten Fachgebiet oder einer bestimmten Domäne. Sie umfasst die systematische Erfassung, Benennung und Beschreibung von Fachbegriffen, die für ein bestimmtes Wissensgebiet oder eine bestimmte Fachdisziplin relevant sind. Die Terminologie dient dazu, eine einheitliche und präzise Kommunikation in einem Fachbereich sicherzustellen. Auch die Mediation verwendet eine Fachsprache. Sie ist aber noch nicht abgestimmt. Viele Begriffe werden zwar identisch verwendet aber unterschiedlich konnotiert. Terminologie spielt eine wichtige Rolle in verschiedenen Bereichen, darunter Wissenschaft, Technik, Medizin, Recht, Wirtschaft und Übersetzung. |
| Linguistik | Linguistik ist die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erforschung von Sprache befasst. Sie untersucht die Struktur, den Aufbau und die Funktionsweise von Sprache sowie die Art und Weise, wie sie erworben, verwendet und verstanden wird. Linguistik analysiert verschiedene Aspekte von Sprache, darunter Phonetik (Lautsysteme), Phonologie (Lautmuster), Morphologie (Wortbildung und -struktur), Syntax (Satzstruktur), Semantik (Bedeutung), Pragmatik (Sprachgebrauch im Kontext) und Sprachgeschichte. Der Umgang mit der Sprache spielt in der ;Mediation eine wichtige Rolle. Die Kenntnisse der Linguistik verhelfen zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge. |
| Wissenswerbung | Der Begriff wurde eingeführt, um auf ein spezifisches Problem der Werbung im Bereich der Mediation hinzuweisen und einen Ausweg anzubieten. Üblicherweise wird diese Form der Werbung als "informative Werbung", "edukative Werbung" oder "Bildungswerbung" bezeichnet. In allen Fällen geht es um den Ansatz, dass Werbung genutzt wird, um Informationen zu vermitteln, Kunden aufzuklären oder Bildungsinhalte anzubieten. Es geht auch umgekehrt, dass Informationen genutzt werden um Werbung zu ermöglichen. Dieser Ansatz findet sich im Wiki wieder. |
| Erwartungen abfragen | Erwartungen sind Annahmen, was andere tun würden oder sollten. Die Psychologie sieht in ihnen eine geistige Repräsentation zukünftiger Ereignisse. Im Sprachgebrauch wird die Erwartung auch für die positive oder negative Einstellung für das Eintreffen einer Person oder das Eintreten eines Ereignisses angesehen. In allen Fällen handelt es sich um Vorstellungen oder Annahmen darüber, wie etwas in der Zukunft sein wird oder wie sich jemand verhalten wird oder sollte. Erwartungen spielen in der Mediation in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Rolle. |
Siehe auch: Liste der Verzeichnisse, Terminologie
Prüfvermerk:
Aliase: TerminiMediationsschulen