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1. Kurs: Die kognitive Mediationstheorie

Wissensmanagement » Abteilung Akademie → OMA
Die Mediationstheorie versicht die Hintergründe und Zusammenhänge vollständig herzuleiten.,

Diese Seite gehört der Mediationswissenschaft
Abteilung: Akademie → Rubrik: OMA
→ Hauptkapitel: Lernweg → Kapitel (dieser Beitrag): kognitive Mediationstheorie
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Der Kurs soll Ihnen in kürzester Zeit Wissen und Erfahrung über die kognitive Mediationstheorie vermitteln. Siespiegelt den Kerngedanken der integrierten Mediation wieder. Die Mediationstheorie ist eine stimmige Herleitung der Mediation, die den Prozessablauf folgerichtig erklären kann.

Wozu brauchen wir Erkenntnis?

Machen Sie es sich bitte bewusst, welche Bedeutung der Erkenntnis zukommt und welche Rolle sie in der Mediation spielen kann.

  1. Lesen Sie den Beitrag über die Erkenntnis. Halten Sie fest: Erkenntnis ist der Vorgang und das Resultat des Erfassens von Wirklichkeit mit einem Wahrheitsanspruch, der durch Gründe, Evidenz oder Kohärenz zu einem bereits anerkannten Wissenssystem gerechtfertigt ist.
  2. REFLEXION!!! Wo begegnen wir Erkenntnissen in de4 Mediation?

Einstimmung

Erste Eindrücke und der Hinweis auf den Erkenntnisbedarf der Mediation werden vermittelt durch

  • Bewusstwerdung des Primary Effekts bei Betreten des Seminars → Technik: Primary Effekts
  • Bewusstwerdung von Erkenntnisbedarfs und Erkenntnisgewinnung (welche Erkenntnisse damit verbunden sind) → Technik: Erkenntnis
  • Erlebnis der Metaebene → Technik: reflecting Team

Was die Mediation leisten muss

  1. Machen Sie sich bitte vertraut mit den Verfahren der Konfliktbeilegung und der Verfahrenssystematik → Systematik
  2. Wichtig ist es die charakterisierenden Eigenschaften des Prozesses herauszuarbeiten. Sie dienen dazu, die Mediation zu identifizieren. Primäre Charaktereigenschaften sind das Ziel, die Rollenzuschreibung und der Fokus. Sekundäre Eigenschaften sind z.B. die Strategie und das Kommunikationsmodell,→ Verfahrenscharakter
  3. Jetzt machen Sie sich mit der Mediation vertraut. → Mediation
  4. Der Prozess wird nicht durch das Orangenbeispiel, sondern als Puzzle am besten beschrieben → PuzzleEffekt

Der Ausgangspunkt

Festlegung der Definition mit der sich daraus ergebenden Logik

  1. Wir gehen im Folgenden davon aus, dass die Mediation eine Suche nach einer Lösung auf der Basis einer Verstehensvermittlung ist, mit der alle zufrieden sind.
  2. REFLEXION!!! Welche Erkenntnisse sind erforderlich, um dieses Ergebnis zu erzielen?
  3. Wenn die Mediation die Hilfe ist, mit der die Parteien die Lösung finden, muss sie den Weg in die Lösung beschreiben und frei machen können, D.h. Sie muss wissen, warum die Parteien nicht in der Lage sind, selbst die Lösung zu finden und wie die Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Hindernisse aus dem Weg räumen

  1. REFLEXION!!! Was hindert die Parteien daran, die Lösung selbst zu finden?
  2. Warum Komplexität und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Komplexität
  3. Warum Denken und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Denken
  4. Warum Fokussierung und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Fokus
  5. Warum Reflexion und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Metaebene
  6. Warum Strategie und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Strategie
  7. Warum Interaktion und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Kommunikation und Emotion
  8. Warum Konflikt und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Konflikt
  9. Warum Einflüsse und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Kommunikation
  10. Übersicht (Auflistung und Maßnahmen) → Lösungshindernisse

Das Dimensionieren

Wenn das aktive Zuhören das wichtigste Werkzeug der Verstehensvermittlung ist, ist das Dimensionieren das wichtigste Werkzeug, um den Erkenntnisprozess abzuwickeln. Das Dimensionieren hinterfragt die Metainformation und die mit ihr angesprochenen Dimensionen.

  1. Was sind die wichtigsten Informationstypen (Dimensionen) auf der Verfahrensebene → Dimensionieren
  2. Was sind die wichtigsten Informationstypen (Dimensionen) auf der Fallebene → Dimensionieren
  3. ÜBUNG!!! Üben Sie das Dimensionieren, indem Sie Nachrichten schauen und sich überlegen, wo Informationen Fakten, Meinungen und Emotionen oder Positionen, Interessen, Themen, Motive und Lösungen betreffen. Weitere Übungsvorlagen → Lokalisierung

Zusammensetzung des Gedankenganges

  1. Es gibt mehrere Strukturen, die den Prozess zusammenhalten. Die horizontale Struktur betrifft die Phasen. Die vertikale Struktur betrifft die Systemik und die Systematik und die verarbeitende Struktur betrifft die Informationsverarbeitung und den inhaltlichen Aufbau. → Struktur
  2. Die Phasen ergeben den Gedankengang und den Ablauf des Verfahrens → Ablauf
  3. Die Prinzipien fungieren als Wegmarken → Grundsätze

Fallbeispiel

  1. ÜBUNG!!! Zur praktischen lesen und probieren Sie den Bananenfall. → Bananenfall

Gut gemacht

Wenn Sie sich jetzt erschlagen fühlen von der Vielfalt an Informationen, ist das völlig OK. Die Ausbildung in Mediation ist wie die Mediation ein Puzzle. Erst wenn alle Teile zusammengekommen sind, erschließt sich das Bild. Lassen Sie sich deshalb auf das nächste Modul ein. W#ählen Sie, welches Ihnen am besten gefällt.

Hinweise und Fußnoten
Bitte beachten Sie die Zitier - und Lizenzbestimmungen
Bearbeitungsstand: 2025-10-02 08:02 / Version .

Siehe auch: OMA
Diskussion (Foren): Siehe Forum OMA Mediatorenausbildung. Vorschläge, Kritik, Kommentare
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