1. Kurs: Die kognitive Mediationstheorie
Wissensmanagement » Abteilung Akademie → OMA
Die Mediationstheorie versicht die Hintergründe und Zusammenhänge vollständig herzuleiten.,
Der Kurs soll Ihnen in kürzester Zeit Wissen und Erfahrung über die kognitive Mediationstheorie vermitteln. Siespiegelt den Kerngedanken der integrierten Mediation wieder. Die Mediationstheorie ist eine stimmige Herleitung der Mediation, die den Prozessablauf folgerichtig erklären kann.
Ausbildungslevel: Stufe 0-4. Das Ausbildunsniveau orientiert sich an der zu erwerbenden Qualifikation
Ausbildungsziel: Verständnis für die inneren Zusammenhänge und die Logik des Prozesses der Mediation und Kenntnis der Hindernisse, die der Lösung im Wege stehen.
Ausbildungszweck: Sie sollen die Bedeutung der Mediation als Erkenntnisprozess und dessen Anwendung verstanden haben, um ihn selbst im Beruf oder im Alltag anzuwenden.
Inhaltlicher Abgleich (Ausbildungsverordnung): Zuordnung gem. der Anlage zur Ausbildungsverordnung:
1. Einführung und Grundlagen der Mediation 8 (von 18)
2. Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation 8 (von 40)
3. Verhandlungstechniken und -kompetenz 4 (von 12)
4. Gesprächsführung, Kommunikationstechniken 4 (von 18)
5. Konfliktkompetenz 4 (von 12)
6. Recht der Mediation 2 (von 6)
8. Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis 2 (von 12)
Zertifizierung: Als Fortbildung gem §3 Ausbildungsverordnung und §5 Mediationsgesetz weil 1., 2., 3., 5., 6. und 8. abgebildet werden.
Literatur: Die Präsentation liegt hier Präsentationen und im Downloadordner. Begleitliteratur (Skript zum Seminar) ist hier Mediationstheorie-kurz zu finden. Beschreibung im Wiki ist hier mediationstheorie
Wozu brauchen wir Erkenntnis?
Machen Sie es sich bitte bewusst, welche Bedeutung der Erkenntnis zukommt und welche Rolle sie in der Mediation spielen kann.
- Lesen Sie den Beitrag über die Erkenntnis. Halten Sie fest: Erkenntnis ist der Vorgang und das Resultat des Erfassens von Wirklichkeit mit einem Wahrheitsanspruch, der durch Gründe, Evidenz oder Kohärenz zu einem bereits anerkannten Wissenssystem gerechtfertigt ist.
- REFLEXION!!! Wo begegnen wir Erkenntnissen in de4 Mediation?
Erste Eindrücke und der Hinweis auf den Erkenntnisbedarf der Mediation werden vermittelt durch
- Bewusstwerdung des Primary Effekts bei Betreten des Seminars → Technik: Primary Effekts
- Bewusstwerdung von Erkenntnisbedarfs und Erkenntnisgewinnung (welche Erkenntnisse damit verbunden sind) → Technik: Erkenntnis
- Erlebnis der Metaebene → Technik: reflecting Team
Was die Mediation leisten muss
- Machen Sie sich bitte vertraut mit den Verfahren der Konfliktbeilegung und der Verfahrenssystematik → Systematik
- Wichtig ist es die charakterisierenden Eigenschaften des Prozesses herauszuarbeiten. Sie dienen dazu, die Mediation zu identifizieren. Primäre Charaktereigenschaften sind das Ziel, die Rollenzuschreibung und der Fokus. Sekundäre Eigenschaften sind z.B. die Strategie und das Kommunikationsmodell,→ Verfahrenscharakter
- Jetzt machen Sie sich mit der Mediation vertraut. → Mediation
- Der Prozess wird nicht durch das Orangenbeispiel, sondern als Puzzle am besten beschrieben → PuzzleEffekt
Festlegung der Definition mit der sich daraus ergebenden Logik
- Wir gehen im Folgenden davon aus, dass die Mediation eine Suche nach einer Lösung auf der Basis einer Verstehensvermittlung ist, mit der alle zufrieden sind.
- REFLEXION!!! Welche Erkenntnisse sind erforderlich, um dieses Ergebnis zu erzielen?
- Wenn die Mediation die Hilfe ist, mit der die Parteien die Lösung finden, muss sie den Weg in die Lösung beschreiben und frei machen können, D.h. Sie muss wissen, warum die Parteien nicht in der Lage sind, selbst die Lösung zu finden und wie die Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Hindernisse aus dem Weg räumen
- REFLEXION!!! Was hindert die Parteien daran, die Lösung selbst zu finden?
- Warum Komplexität und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Komplexität
- Warum Denken und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Denken
- Warum Fokussierung und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Fokus
- Warum Reflexion und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Metaebene
- Warum Strategie und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Strategie
- Warum Interaktion und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Kommunikation und Emotion
- Warum Konflikt und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Konflikt
- Warum Einflüsse und wie erfolgt die Beseitigung des Hindernisses → Kommunikation
- Übersicht (Auflistung und Maßnahmen) → Lösungshindernisse
Das Dimensionieren
Wenn das aktive Zuhören das wichtigste Werkzeug der Verstehensvermittlung ist, ist das Dimensionieren das wichtigste Werkzeug, um den Erkenntnisprozess abzuwickeln. Das Dimensionieren hinterfragt die Metainformation und die mit ihr angesprochenen Dimensionen.
- Was sind die wichtigsten Informationstypen (Dimensionen) auf der Verfahrensebene → Dimensionieren
- Was sind die wichtigsten Informationstypen (Dimensionen) auf der Fallebene → Dimensionieren
- ÜBUNG!!! Üben Sie das Dimensionieren, indem Sie Nachrichten schauen und sich überlegen, wo Informationen Fakten, Meinungen und Emotionen oder Positionen, Interessen, Themen, Motive und Lösungen betreffen. Weitere Übungsvorlagen → Lokalisierung
Zusammensetzung des Gedankenganges
- Es gibt mehrere Strukturen, die den Prozess zusammenhalten. Die horizontale Struktur betrifft die Phasen. Die vertikale Struktur betrifft die Systemik und die Systematik und die verarbeitende Struktur betrifft die Informationsverarbeitung und den inhaltlichen Aufbau. → Struktur
- Die Phasen ergeben den Gedankengang und den Ablauf des Verfahrens → Ablauf
- Die Prinzipien fungieren als Wegmarken → Grundsätze
Fallbeispiel
- ÜBUNG!!! Zur praktischen lesen und probieren Sie den Bananenfall. → Bananenfall
- 16773 Wann ist die Strategie ein Hindernis?
- 16780 Warum ist es wichtig die Mediationshindernisse zu kennen?
- 16769 Wie bewältigt die Mediation die Komplexität
- 16772 Wie fördert die Mediation die Reflexion?
- 16775 Wie führt die Mediation aus dem Konflikt heraus?
- 16776 Wie geht die Mediation mit dem Helfersystem um?
- 16771 Wie korrigiert die Mediation den Fokus?
- 16770 Wie optimiert die Mediation das Denken?
- 16774 Wie verbessert die Mediation die Interaktion?
- 17270 Was bedeutet der dreigliedrige Erkenntnisprozess?
Gut gemacht
Wenn Sie sich jetzt erschlagen fühlen von der Vielfalt an Informationen, ist das völlig OK. Die Ausbildung in Mediation ist wie die Mediation ein Puzzle. Erst wenn alle Teile zusammengekommen sind, erschließt sich das Bild. Lassen Sie sich deshalb auf das nächste Modul ein. W#ählen Sie, welches Ihnen am besten gefällt.
Bitte beachten Sie die Zitier - und LizenzbestimmungenSiehe auch: OMA
Diskussion (Foren): Siehe Forum OMA Mediatorenausbildung. Vorschläge, Kritik, Kommentare
Geprüft: