| dyadische Verfahren | Verfahren der zweiten Streitinstanz. Bei den dyadischen Verfahren ziehen die Parteien einen Berater und Vertreter hinzu. |
| Donator | Der Begriff kommt aus dem Lateinischen donare = schenken. Im Zusammenhang mit der Mediation wird damit die Person (oder Institution) bezeichnet, die eine Mediation sponsert (bezahlt) ohne selbst Mediand zu sein. Siehe auch Donatormediation. |
| Bearbeitungstiefe | Die Frage wie tief der Mediator in die Konfliktbearbeitung eindringen kann und soll. Die Bearbeitungstiefe ergibt sich aus dem gewählten Mediationsmodell. |
| Streitkontinuum | Das Streitkontinuum erlaubt eine Einordnung des Verfahrens in die Welt der Streit- und Konfliktbeilegung. Es stellt die Dimensionen des Streifens vor. Die Dimensionen sind: Fakten, Emotionen, Positionen, Interessen und Zeit. Die Festlegung, welche Dimensionen vom Verfahren abgedeckt werden, gibt Hinweise auf die Bearbeitungstiefe. |
| reale Welt | Der Begriff wird bei der Integrierten Mediation verwendet, um die unterschiedlichen Gedankenwelten zu kennzeichnen, durch die die Mediation führt. Der Terminus verdeutlicht, dass die 4.Phase die zuvor erarbeitete Imagination einer konfliktfreien Zukunft noch in die Realität umzusetzen ist. |
| kaputte Welt | Der Begriff wird bei der Integrierten Mediation verwendet, um die unterschiedlichen Gedankenwelten zu kennzeichnen, durch die die Mediation führt. Der Terminus verdeutlicht, dass die 2.Phase dazu dient, die kaputte Welt (das Problem, was nicht stimmt, was sich nicht gut anfühlt) zu ergründen. Er umschreibt die Bestandsaufnahme. |
| soziales System | Der Mensch lässt sich, systemisch betrachtet, in verschiedene Systeme unterteilen. Hier gibt das Zusammenspiel des biologischen Systems, aus dem die Bedürfnisse, die Sinnesfähigkeiten usw. gesteuert wird, dem psychologischen System, in dem das Denken gesteuert wird und dem sozialen System, das für die Kommunikation verantwortlich ist, einen Einblick auf die Verstehensfähigkeit des Menschen. |
| biologisches System | Der Mensch lässt sich, systemisch betrachtet, in verschiedene Systeme unterteilen. Hier gibt das Zusammenspiel des biologischen Systems, aus dem die Bedürfnisse, die Sinnesfähigkeiten usw. gesteuert wird, dem psychologischen System, in dem das Denken gesteuert wird und dem sozialen System, das für die Kommunikation verantwortlich ist, einen Einblick auf die Verstehensfähigkeit des Menschen. |
| psychologisches System | Der Mensch lässt sich, systemisch betrachtet, in verschiedene Systeme unterteilen. Hier gibt das Zusammenspiel des biologischen Systems, aus dem die Bedürfnisse, die Sinnesfähigkeiten usw. gesteuert wird, dem psychologischen System, in dem das Denken gesteuert wird und dem sozialen System, das für die Kommunikation verantwortlich ist, einen Einblick auf die Verstehensfähigkeit des Menschen. |
| Mediatorenchat | Die Konferenzsoftware erlaubt bei Onlinemediationen private Chats, sodass Mediatoren sich untereinander austauschen können, ohne dass die Parteien davon etwas mitbekommen. Der Mediatorenchat erlaubt es den Mediatoren deshalb, sich abzustimmen, ohne dass sie die Mediation unterbrechen müssen. |
| Konfliktmanagement | Die Organisation von Aufgaben und Abläufen rund um den Konflikt |
| Bedeutungswirklichkeit | Wirklichkeit der 2. Ordnung (nach Watzlawick). Sie ist nicht feststehend und muss vereinbart werden. |
| Verhandlungslogik | Die Verhandlungslogik ist ein Teil der Mediationslogik, weil sie in der Wegmarken aufgeht. Obwohl die Mediation selbst eine Form des Verhandelns darstellt, beginnt das eigentliche Verhandeln erst in der Phase 4. Die Verhandlungslogik setzt sich mit den Merkmalen auseinander, die das Verhandeln in der Mediation ermöglichen. |
| Verfahrenskategorien | Einteilung der Verfahren nach typischen, miteinander korrespondierenden Merkmalen. Die Systematik unterscheidet bei den triadischen Verfahren: Gerichtsverfahren, Schiedsgerichtsverfahren, Schlichtung, Mediation |
| Verfahrenskriterien | Als Verfahrenskriterien werden die Aspekte beschrieben, die den Charakter des Verfahrens ausbilden. Der Verfahrenscharakter hilft bei der Identifikation der Verfahren, in dem die Prägung herausgestellt wird. |
| mediative Techniken | Techniken, die typischerweise in der Mediation verwendet werden |
| Konfliktreife | Die Konfliktreife bezeichnet den Grad der Entwicklung (Ausbildung) eines Konfliktes und den Moment, wann der Konflikt bereit ist, in einer bestimmten Art und Weise behandelt zu werden. |
| Authentizität | Die Authentizität (auch als Echtheit oder Kongruenz bezeichnet) ist neben der Empathie und der Akzeptanz eine der drei grundsätzlichen Bedingungen für eine gelingende Kommunikation. |
| Variablen der Kommunikation | Mit den Kommunikationsvariablen werden die von Carl Rogers ermittelten Elemente der einfühlsamen Haltung angesprochen:
- Akzeptanz: Der Mediator kann das entgegennehmen was gesagt und gemeint ist, auch wenn es ihm ethisch bedenklich erscheint.
- Empathie: Die Fähigkeit des emotionalen Nachvollziehens (Einfühlungsvermögen).
- Authentizität auch Echtheit, Kongruenz: Der Mediator denkt und fühlt wie ein Mediator und spielt nicht lediglich eine Rolle.
|
| Lösungsmotiv | Motive verdeutlichen die Interessen, mit denen sich die Kriterien für die Lösung erschließen lassen. Siehe auch Verfahrensmotiv |