Jehovas Unterhaltsstreit
Die Datenbank erfasst Fälle, um zu zeigen, ob und wie sie in der Mediation zu bearbeiten sind. Daraus ergibt sich nicht nur eine Information über Fälle, sondern auch eine Gelegenheit zu Fallstudien, zur Fallbesprechung und zur Ausbildung in der Fallarbeit. Hier geht es Back.
Fall 5432
Jehovas Unterhaltsstreit
Worum es geht: Kindesunterhalt nach Sorgerechtswechsel
Fallbeschreibung:
Die Parteien, Eltern eines 8-jährigen Kindes führten einen erbitterten Kampf im Rahmen des Scheidungsverfahrens gegeneinander. Nach einem sehr intensiven Sorgerechtsverfahren wurde das Sorgerecht für das Kind dem Kindesvater übertragen. Dieser befleißigte sich nunmehr, den Mindestkindesunterhalt gegenüber der getrenntlebenden Ehefrau und Mutter geltend zu machen. Die Mutter hatte eine 1/2-Tagsstelle angenommen, bei der sie exakt nur so viel verdiente, wie der Selbstbehalt ist. Bei diesem Einkommen war die Kindesmutter grundsätzlich nicht unterhaltspflichtig, es sei denn, man rechnete ihr ein fiktives Einkommen mit der Begründung an, Sie könne eine Ganztagsstelle wahrnehmen. Die Kindesmutter argumentierte sehr engagiert gegen eine Zahlungsverpflichtung. Sie vertrat die Auffassung, in Anbetracht der Situation auf dem Arbeitsmarkt und ihrer persönlichen Verhältnisse zur vollschichtigen Tätigkeit nicht fähig zu sein. Der Kindesvater fordert den Kindesunterhalt ein.
Sie haben Zugriff auf weitere Datenfelder und erweiterte Nutzungs- und Aktionsmöglichkeiten, wenn Sie angemeldet sind. Lesen Sie mehr dazu im Angebot.
Bitte beachten Sie die Zitier - und Lizenzbestimmungen.
Siehe auch: Schlagworte. Kategorien