| Strafrecht | Das Strafrecht besagt nicht nur, was strafbar ist, sondern auch wie gegebenenfalls die Bestrafung zu erfolgen hat. Unterfälle bilden das Strafprozessrecht und das Strafvollstreckungsrecht. In der Mediation gibt es verschiedene Berührungspunkte (Vertraulichkeit, Täter Opfer Ausgleich). |
| Hase und Igel Kommunikation | Ein Phänomen der Kommunikation, wenn ständig die Kommunikationsebenen und die Denkmodelle gewechselt werden und das Gespräch nicht auf einer Ebene und in einem Modell gehalten wird. |
| Geeignetheit | Die Geeignetheit beschreibt die Prüfung der Einschlägigkeit der Mediation. Sie entspricht der Prüfung der Standhaftigkeit und der Zulässigkeit im Gerichtsprozess. |
| schwierige Situationen | Tatbestandsmerkmal in der ZMediatAusbV (Anhang Ziff. 4e). Als Beispiel werden Blockaden, Widerstände, Eskalationen, Machtungleichgewichte genannt. Der Mediand macht nicht, was er soll. |
| Zwiegespräch | Das Zwiegespräch ist ein regelmäßiges ungestörtes Gespräch zu zweit von 1/2 Stunden Dauer einmal die Woche. Einander verstehen lernen |
| Methodik | Die Methodik beschreibt das Wissen über die Verwendung der Methode der Mediation oder genauer der Methoden in der Mediation. Es ist wichtig, die Methodik zu kennen, damit sich das Vorgehen in dem Verfahren und die dafür verwendeten Werkzeuge genau abgrenzen lassen. |
| Beratung | Professionelle Informationsweitergabe und Hilfe bei der Informationsverarbeitung zur Entscheidungsfindung oder Verhaltensänderung. Die Beratung kann sich auf verschiedene Fächer (Disziplinen) und Begebenheiten erstrecken. |
| Identitätskonflikt | Das Wort deutet auf einen inneren Konflikt hin, wo die Identität mit sich im Widerspruch steht. Identitätskonflikte sind aber auch als soziale Konflikte denkbar, wo mehrere Individuen über die Identität der Gruppe oder einzelner Mitglieder streiten. |
| DR | Dispute Resolution |
| Mediationsmetaebene | Die Metaebene (Reflexionsebene) für den Prozess (die Mediation). In der Mediation wird sie durch den Mediator hergestellt und repräsentiert, der nicht nur über den fall, sondern auch über den Prozess, mithin über sich eine Reflexionsebene abbilden muss. |
| Körpersprache | Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in Form von Gestik, Mimik, Habitus und anderen bewussten oder unbewussten Äußerungen des menschlichen Körpers ausdrückt. |
| Bürgerbeteiligung | Einbindung der Bürger in politische Entscheidungen wie z.B. Städtebaumaßnahmen, ohne dass es sich um eine förmliche Mediation handelt. |
| Blockade | Die Blockade bezeichnet eine Absperrung oder Hinderung. Der Gesetzgeber verwendet den Begriff im Anhang zur ZMediatAusbV, wo die Überwindung von Blockaden ein Ausbildungsinhalt für Mediatoren ist. |
| Vergleich | Ein Vertrag gem. § 779 BGB, durch den der Streit oder die Ungewissheit der Parteien über ein Rechtsverhältnis im Wege gegenseitigen Nachgebens beseitigt wird. |
| Konfliktpyramide | Die Konfliktpyramide beschreibt das hierarchische Verhältnis von Macht, Regeln/Recht und Interessen. |
| Machtdreieck | Siehe Konfliktpyramide |
| Selbstreferenzialität | Die Selbstreferenzialität beschreibt, wie ein Symbol, eine Idee, ein System oder Aussage auf sich selbst Bezug nimmt. |
| Streitmittler | Nach der Legaldefinition in § 6 VSBG ist der Streitmittler die Person in einer Verbraucherschlichtungsstelle, die mit der außergerichtlichen Streitbeilegung betraut und für die unparteiische und faire Verfahrensführung verantwortlich ist. |
| Konflikttheorie | Auseinandersetzung mit der Entstehung von Konflikten und ihre Wirkungen |
| Gruppendynamik | Die Gruppendynamik befasst sich mit der Beziehung zwischen den drei Systemen Individuum, Gruppe und Organisation und deren Interaktionen. |